Ex-König Konstantin: Nun verramscht der Staat seinen Palast

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Bald bleibt Konstantin II. von Griechenland nur noch die Erinnerung an den Tatoi-Palast.
Foto: Getty Images

Verzweifelter Versuch, Geld in die Kassen zu spülen

Es muss Geld her! Bei ihrem Versuch, die maroden Staatskassen aufzubessern, machen die Griechen nun auch keinen Halt mehr davor, staatliche Ländereien und kulturelles Erbe zu verramschen. Auch der Tatoi-Palast von König Konstantin II. (72) wird jetzt verkauft.

Die letzten Unruhen in Griechenland haben wieder einmal gezeigt, wie schlimm es finanziell um die Griechen steht. Ein "Ausverkauf" soll Geld in die Kassen spülen. So geht u.a. der Tatoi-Palast bald in den "Sale", berichtet der britische "Express". Auch Flughäfen, Straßen, Strände und sogar diplomatische Einrichtungen in Übersee sollen neue Eigentümer finden.

Dass Notverkäufe dieser Art oft in einer Bazarstimmung zu Niedrigstpreisen verramscht werden, wird dabei in Kauf genommen. Der in London im Exil lebende Ex-König Konstantin hat sich zu dem Verkauf des Tatoi-Palasts noch nicht geäußert.

Die letzten Jahre bevor Konstantin 1967 ins Exil genötigt wurde, verbrachte er in der Nähe von Athen auf dem königlichen Familiensitz Tatoi. Seither durfte der Cousin von Prinz Charles (63) nicht zurückkehren - und es ist fraglich, ob Konstantin sein einstiges Heim nach dem Verkauf jemals wieder betreten wird..

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