Experten warnen vor Radikaldiäten

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Foto: Thinkstock

Gefährliches Hungern

Wer mit Radikaldiäten überflüssige Pfunde verlieren will, setzt nicht nur seine Gesundheit aufs Spiel. Schnelles Abspecken kann auch lebensbedrohlich sein, zeigen neue Studien.

Diäten sind im Trend. Es gibt zahlreiche Varianten, mit denen man mehr oder weniger erfolgreich gegen überflüssige Pfunde ankämpfen kann. Allerdings ist nicht jede Diät auch gesund. So warnen neue Studien vor radikalen Hunger- und Fastenkuren. Denn diese sind nicht nur schlecht für die Gesundheit, sie können auch lebensbedrohlich sein.

Ein trauriges Beispiel hierfür ist der in der Fachzeitschrift „The Lancet“ skizzierte Fall von Laura aus New York. Die 40-Jährige wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, da sie sich ständig übergeben musste und kaum mehr Luft bekam. Die Diagnose: Ketoazidose, eine lebensbedrohliche Übersäuerung, wie sie etwa bei Diabetikern mit Insulinmangel auftreten kann.

Auslöser der Übersäuerung war eine radikale Diät nach der Atkins-Methode, die Laura schon seit einem Monat konsequent durchzog. Ganze vier Wochen verzichtete sie auf kohlenhydratreiche Kost wie Nudeln oder Brot. Stattdessen standen Fleisch, Käse, Salat und Vitaminpräparate auf dem Programm. Die gefährliche Folge: Lauras Stoffwechsel geriet komplett aus den Fugen.

Und Laura kein Einzelfall. Darum warnen Experten auf der Grundlage neuster Studien vor extrem einseitigen Diäten . Nicht nur weil Abspecken auf die Schnelle häufig zu dem ungeliebten Jojo-Effekt führen kann, sondern weil  Extrem-Diätler ihre Gesundheit gefährden und mit ihrem Leben spielen. Also lieber gesund und mit ein wenig Geduld abnehmen!

 

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