Fairlife: Coca Cola macht jetzt Milch!

coca cola fairlife

Foto: wunderweib.de

Mehr Kalzium, weniger Zucker

Coca-Cola macht jetzt Milch! Keine gewöhnliche Milch, so wie sie bei uns in den Supermarktregalen steht. Sondern eine Art Supermilch - mehr Kalzium und weniger Zucker.

Milch ist gesund, liefert Kalzium und stärkt die Knochen - lange Zeit hatte Milch ein gutes Image. Heute steht sie in der Kritik. Nicht zuletzt, weil immer weniger Menschen Milchprodukte zu vertragen scheinen. Coca-Cola setzt auf die positiven Eigenschaften von Milch und bringt Fairlife auf den Markt, eine laktosefreie Milch, die mit 30 % mehr Kalzium und 50 % mehr Protein, aber mit 50 % weniger Zucker auskommt. Fairlife ist "im Grunde genommen die Premiumisierung der Milch", sagte Sandy Douglas, Vizechef bei Coca-Cola Nordamerika.

Der Absatz von Cola, Limo und anderen Softdrinks ist rückläufig. Coca-Cola reagierte bereits vor wenigen Jahren und brachte Simply auf den Markt, einen Orangensaft, der nicht gezuckert und damit gesünder als herkömmliche Säfte ist. Ebenso neu: Coca-Cola Life - die gesunde Variante der Coca-Cola.

Aber - wird sich auch Coca-Colas neue Supermilch Fairlife durchsetzen können? Immerhin soll Fairlife doppelt so viel wie herkömmliche Milch kosten. Fakt ist: Jeder zweite Amerikaner trinkt keine Milch, seit 40 Jahren ist der Absatz von Milch rückläufig. Vielleicht ein Grund, warum Coca-Cola einen anderen Trend verfolgt. In den USA wird kaum ein Milchprodukt angeboten, das nicht mit zusätzlichem Protein angereichert ist. Der Joghurtmarkt boomt.

Fairlife wirklich gesünder?

Coca-Cola hat für seine Supermilch einen eigenen Filterprozess erfunden. Die Milch wird kalt gefiltert, wodurch Protein und Kalzium konzentriert und Fett und Zucker getrennt werden. Ab Dezember ist Fairlife in Amerika erhältlich.

Ob sie sich verkauft - bleibt abzuwarten. Was passiert wenn man Coca-Cola mit Milch vermischt? Schon jetzt erhebt sich Kritik. Experten halten nicht allzu viel von dem neuen Lifestyle-Produkt. Gegen herkömmliche Milch sei nichts einzuwenden, so Isabelle Keller von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gegenüber Trends der Zukunft.

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