Falsche Diagnose: Ärzte schicken junge Frau mit Eierstockzyste wieder nach Hause

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Anstatt ihr zu helfen, schickten die Ärzte im Krankenhaus Caroline Ballard mit ihren Schmerzen wieder nach Hause.
Foto: iStock/Symbolbild

Sie sagten ihr, sie solle "einfach auf Toilette gehen"

Caroline Ballard kam mit starken Unterleibsschmerzen ins Krankenhaus. Doch anstatt Hilfe zu bekommen, wurde sie wieder nach Hause geschickt. Die Ärzte sagten ihr, sie müsste "einfach mal richtig auf Toilette gehen".

Weil sie starke Schmerzen im Unterleib verspürte, machte sich die 26 Jahre alte Caroline Ballard zusammen mit ihrer Mutter auf ins Krankenhaus. Doch dort angekommen, sagte man ihr nur, dass man nichts finden könnte. Auch nach einer Röntgenuntersuchung wurde nichts entdeckt.

Anstatt der leidenden Caroline weiterzuhelfen, sagten ihr die Ärzte, dass sie "einfach mal richtig auf Toilette gehen sollte" - so berichtet die 26-Jährige im Gespräch mit der Online-Plattform Get West London .

Als Carolines Mutter nachhakte, ob nicht eine Zyste der Grund für die Schmerzen ihrer Tochter sein könnte, verneinte man dies. Obwohl die besorgte Frau darauf hinwies, dass dies in ihrer Familie schon öfter vorgekommen sei. Man sagte ihr jedoch, dass die Schmerzen ihrer Tochter im Fall einer Zyste viel stärker sein würden.

Später in derselben Woche litt Caroline Ballard immer noch unter starken Schmerzen. Eine dann durchgeführte Ultraschalluntersuchung ergab, dass sich tatsächlich eine Zsyte an ihrem Eierstock gebildet hatte. Diese war bereits auf die Größe einer Grapefruit angewachsen. Caroline musste sich einer Notoperation unterziehen, in der die Zyste schnellstmöglich entfernt wurde.

Sie teilte ihre Geschichte mit der Öffentlichkeit, um andere Menschen vor der Möglichkeit einer Endometriose zu warnen. Diese chronische Erkrankung kann dazu führen, dass Gebärmutterschleimhaut auch außerhalb der Gebärmutter vorkommt und hier wuchert. Am häufigsten sind dabei die Eierstöcke betroffen.

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