Familienhunde: Das müssen Sie vor der Anschaffung eines Hundes wissen

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Familienhunde sind toll - aber die verantwortung ist nicht zu unterschätzen!
Foto: Corbis

Familienmitglied auf vier Pfoten

Familienhunde sind toll! Doch vor der Anschaffung eines Hundes sollten Sie einiges über Pflege und Rassenverhalten wissen. Wir klären auf!

Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Aber Familienhunde brauchen auch viel Aufmerksamkeit und Pflege. Kuscheleinheiten, Erziehung, Bewegung - das alles wünschen sich Familienhunde von Ihnen.

Familienhunde brauchen Auslauf

Es ist eine romantische Vorstellung, bei blauem Himmel mit dem Hund durch die Wälder zu schlendern. Aber leider scheint nicht immer die Sonne. Ihren Vierbeiner interessieren Wind und Wetter wenig - er will raus und das nicht nur einmal am Tag. Ob in der Morgenkälte oder abends in der Herbstdämmerung. Das kann nervig werden. Darum wäre es ideal, in der Nähe eines Parks oder im Grünen zu wohnen. Dann fällt es leichter, Ihrem Tier artgerechten Auslauf zu ermöglichen.

Was tun auf Reisen?

Auch in der Urlaubszeit will Ihr neuer Liebling versorgt werden. Wenn Sie mit dem Auto reisen, können Sie ihn mitnehmen, sofern das Hotel Hunde erlaubt. Bei Flugreisen wird es da schon schwieriger. Vielleicht haben Sie jemanden in der Familie oder im Bekanntenkreis, der sich während der Ferien um Ihren Vierbeiner kümmert. Das wäre natürlich ideal. Falls nicht, sollten Sie sich, schon bevor Sie sich einen Hund zulegen, eine Lösung für dieses Problem überlegen. Eventuell gibt es eine geeignete Tierpension in Ihrer Nähe. Aber Achtung, die kostet rund 20 Euro am Tag.

Familienhunde kosten...

Mit der Anschaffung von Hundekorb, Fressnapf, Leine und Halsband ist es nicht getan. Was wirklich ins Geld geht, sind die laufenden Kosten . Wie viel Ihr Hund frisst, kommt auf seine Größe an. Da können schon 600 Euro im Jahr zusammenkommen. Für Impfungen sollten Sie 70 Euro einplanen. Wird Ihr Hund krank, fällt die Tierarztrechnung erheblich höher aus. Die jährliche Hundesteuer ist von Ort zu Ort verschieden, liegt zwischen 20 und 160 Euro für den Ersthund. Die Haftpflicht-Versicherung hängt von der Rasse ab.

Familienhunde brauchen Erziehung

Wer schon mal in die süßen Kulleraugen eines Welpen geschaut hat, der weiß, wie schwer es ist, ihm etwas abzuschlagen. Aber mit Nachlässigkeit tun Sie ihm und sich auf Dauer keinen Gefallen. Am besten suchen Sie sich eine Hundeschule, wo Sie von Profis lernen, wie Sie Ihren Hund liebevoll, aber bestimmt in seine Schranken weisen. In der Hunde-Erziehung ist Konsequenz das A und O, und dabei spielt die Größe des Vierbeiners keine Rolle. Ein Chihuahua kann genau so aufmüpfig werden wie ein Labrador oder ein Dackel.

>> Die perfekten Familienhunde: Dieser Hund passt zu Ihnen

Nicht nur das Aussehen, auch die Charakter-Eigenschaften müssen stimmen. Und die sind von Rasse zu Rasse unterschiedlich... Manche Rassen sind besser als Familienhunde geeignet als andere.

Labrador

Wenn Sie ein aktiver Mensch sind und ausgedehnte Spaziergänge lieben, liegen Sie mit einem Labrador goldrichtig. Denn er braucht viel Auslauf - bei jedem Wetter . Er ist ein liebevoller Familienhund, der gern in Gesellschaft seiner Besitzer ist. Allein bleiben kann er auch mal für ein paar Stunden, aber er braucht viel Aufmerksamkeit und Zuwendung.

Mischling

Falls die Rasse für Sie keine Rolle spielt und Sie sich einfach einen unkomplizierten, robusten Vierbeiner wünschen, könnte ein Mischling die perfekte Wahl für Sie sein. In dem Fall schauen Sie sich die Eltern des Mischlings genau an. An ihnen können Sie in etwa erkennen, wie groß der Welpe einmal wird und welche Eigenschaften oder Veranlagungen er von ihnen geerbt haben könnte.

West Highland Terrier

Das Energiebündel verlangt seinen Besitzern einiges an Aufmerksamkeit ab. Ob Spiele, Spaziergänge oder Streicheleinheiten - er bekommt einfach nie genug. Mit seinem charmanten Wesen ist er der ideale Familienhund, solange er ordentlich erzogen wird. Denn der "Westie" braucht eine starke Hand, da er sonst gern mit dem Kopf durch die Wand geht.

Dackel

Obwohl er zu den kleineren Vierbeinern gehört, braucht auch der Dackel eine konsequente Erziehung. Denn er ist für seinen Dickkopf und den Hang zum Blödsinnmachen bekannt. Er benötigt viel Auslauf, weil er sonst schnell zunimmt und das auf seine Gelenke schlägt. Wer sich darüber im Klaren ist, wird viel Freude mit dem intelligenten, lebendigen Familienmitglied haben.

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