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Wenn Hund oder Katze zum Tierarzt müssen, kann das schnell teuer werden. Schon einfache Behandlungen kosten leicht 200 Euro. Immer mehr Versicherungen bieten daher − als Rundumschutz oder nur für Operationen − Kranken−Policen für Haustiere an. So sollen Frauchen oder Herrchen ihr finanzielles Risiko minimieren können. Beispiel Allianz: Dort können Sie Ihren Hund jetzt ab 27 Euro im Monat, Ihre Katze ab 15 Euro versichern. Für Hunde ist auch der Abschluss einer reinen OP−Versicherung möglich (ab 13 Euro).
Verbraucherschützer sehen solche Angebote eher kritisch. Sie verweisen darauf, dass die Prämien je nach Rasse und Alter des Tieres erheblich höher ausfallen können. Außerdem würden ältere Tiere oft gar nicht mehr aufgenommen. Erst dann sei eine Versicherung aber wichtig. Weiterer Einwand: Viele Verträge der Versicherer sind gedeckelt, zahlen also nur bis zu einer Obergrenze. Den Rest muss der Halter drauflegen. Die Experten empfehlen deshalb, das Geld für eine mögliche Tierarztbehandlung lieber privat anzusparen. Das sei in den meisten Fällen die bessere Variante.
Extra−Tipp: Auf keinen Fall verzichten sollten Sie auf eine Haftpflichtversicherung für Hunde. Katzen sind durch die private Haftpflicht des Halters mitversichert, Hunde benötigen dagegen einen separaten Schutz.
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