Fashion Blogs verlieren Leser: Sind die persönlichen Stilratgeber jetzt out?

das ende der fashion blogs
Diese Nachrichten dürften Modeblogger nicht besonders freuen...
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Das Ende eines Internet-Hypes

Während Blogs früher fast eine Seltenheit waren, kennt heutzutage jeder irgendwen, der Artikel im Internet veröffentlicht. Besonders Modeblogs gibt es wie Sand am Meer - aber interessieren die eigentlich noch wen?

Nicht nur die schier endlose Konkurrenz macht es Modebloggern immer mehr zur Schwierigkeit, ein großes Publikum zu erreichen, anscheinend ist auch das Leser-Interesse an reinen Fashion-Themen dramatisch gesunken. Eine Umfrage der Seite HerBlog unter 1.500 Frauen enthüllte jüngst, dass die Mehrheit der Befragten sich für so ziemlich jede Art von Blog interessiert - nur für Fashion Blogs eben nicht.

Klarer Gewinner bei der weiblichen Leserschaft waren Food-Blogs mit einem Anteil 75%. Gleich darauf folgten Gesundheits- und "Do it yourself"-Beiträge in der Gunst der Leser. Nur 52% lasen nach eigenen Angaben gern Style-Posts. Irgendwie logisch, schließlich wird es bei der großen Anzahl an Modebloggern immer schwieriger, wirklich individuelle Inhalte zu produzieren. Da bieten Food- und DIY-Themen schon mehr Abgrenzungsmöglichkeiten.

Diese Entwicklung wäre übrigens auch eine Erklärung für die zunehmende Themenerweiterung bekannter Fashion Blogger: Sowohl Emily Schuman von Cupcakes and Cashmere, als auch Man Repeller Leandra Medine beschäftigen sich schon längst auch mit Einrichtungs- und Food-Themen.

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