Fast Food-Gewohnheiten loswerden

fast food gewohnheiten loswerden
Applaus: Fast Food-Essgewohnheiten loswerden
Foto: Michele Clement, Privat

Applaus: Fast Food Adé

Eine mögliche Krankheit schreckte Leserin Joann auf und brachte sie dazu, ihre Essgewohnheiten zu optimieren – und ihr Leben endlich erfolgreich umzukrempeln.

Joanns Herausforderung

Joann Ysip begann vor elf Jahren, Essen als Stressbewältigungsstrategie einzusetzen, als ihr damals acht Monate alter Sohn Logan seinen ersten epileptischen Anfall hatte. „Ich war krank vor Sorge, wenn er wieder einen seiner Anfälle hatte“, erklärt sie.

Joanns Abnehm-Tricks entdecken Sie in der Galerie (6 Bilder):

Im Alter von drei Jahren wurde Logan mit Autismus diagnostiziert und seine epileptischen Anfälle wurden so schlimm, dass er ins Krankenhaus musste. „Essen beruhigte mich“, gesteht Joann. „Ich bestellte einen Burger, eine große Portion Pommes und Chicken Nuggets und aß alles auf einmal auf“. Es dauerte nicht lange und Joann hatte 30 Kilo zugenommen.

Der Wendepunkt

Doch vor sieben Jahren bekam Joann bei ihrem jährlichen Gesundheitscheck eine harte Diagnose: Sie sei an der Grenze zur Diabetikerin und habe außerdem Bluthochdruck. Sie brach in Tränen aus. „Logan muss rund um die Uhr betreut werden, ich konnte es mir gar nicht leisten krank zu sein.“ berichtet sie. An diesem Tag machte Joann den ersten Schritt, um gesünder zu leben: „Ich kam nach Hause und ging erst einmal für 20 Minuten spazieren.“

Ihr Abnehm-Plan

Joann tauschte ihre Fast Food-Gerichte gegen gesunde Alternativen wie gegrillten Lachs und gedämpften Brokkoli. „Als ich erst einmal angefangen hatte, mich ausgewogener zur ernähren , hörte auch meine Lust auf Fast Food auf.“ erklärt sie. Mit Hilfe einer Lebensmittelwaage und eines Ernährungstagebuchs schafft es Joann ihre Portionen zu kontrollieren. Sie fing außerdem an, Sport in ihren Tagesablauf mit einzubauen.

Logan motiviert mich dazu jeden Tag eine besserer Mensch zu sein

Wann immer Logan schlief, trainierte sie mithilfe von Fitnessvideos. „Ich besaß keine Hanteln, deshalb benutzte ich Suppendosen oder Wasserflaschen für mein Krafttraining.“ berichtet sie. Nachdem sie 4,5 Kilo abgenommen hatte, fühlte sich Joann selbstbewusst genug im Fitnessstudio zu trainieren. „Ich stand morgens um 3.30 Uhr auf, aß eine Schüssel Haferbrei und ging direkt ins Fitnessstudio,“ erzählt sie. Ihr Fleiß zahlte sich aus: Innerhalb von zwei Jahren nahm Joann nicht nur 35 Kilo ab, sondern schaffte es auch, ihren Blutzuckerspiegel und ihren Bluthochdruck wieder unter Kontrolle zu kriegen.

Joann heute

Ihre neue Ernährungsweise und der Sport sind der Grund weshalb sie die Anforderungen der Kindererziehung so gut meistert. „Ich bin gesund und ich habe mehr Energie als je zuvor,“ erklärt sie. „Jetzt kann ich endlich die bestmögliche Mutter für Logan sein“.

Vorher:

Joann Ysip85 KiloAlter: 39Körpergröße: 1,55 Meter

Nachher:

50 Kilo (sie hat 35 Kilo verloren)Wöchentlicher Fitness-Plan:Cardio: 60 Minuten/6x pro WocheKrafttraining: 45 Minuten/4x pro Woche

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