Fettstoffwechselstörung

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Krankheitsbild

Definition, Ursachen und Symptome der Fettstoffwechselstörung

Eine Fettstoffwechselstörung ist eine große Gefahr für Herz und Kreislauf. Bei der Entstehung einer so genannten primären Fettstoffwechselstörung spielen vererbte Stoffwechselkrankheiten eine Rolle. Oft kommt aber falsche Ernährung hinzu. Die sekundäre Form entsteht aufgrund von Krankheiten wie Diabetes oder Leberleiden. Unseren Vorfahren kam es nicht in den Sinn, Soßen oder Braten von Fett zu befreien. Der Nährstoff sättigt gut und schenkt viel Energie. Diese Vorzüge stellen für Bewohner der modernen Industrieländer ein Problem dar. Anders als früher gibt es für die meisten genug Lebensmittel. Und immer weniger verdienen mit körperlicher Arbeit ihr Geld. Deshalb ist es richtig, den Konsum von Fetten zu beschränken.

Denn werden mehr dieser Nährstoffe aufgenommen als verbraucht, droht nicht nur Übergewicht. Vor allem die sogenannten Cholesterine und Triglyzeride können gesundheitlichen Schaden anrichten. Sogar Kinder leiden schon daran. In normalen Mengen unterstützen sie Lebensfunktionen, bauen Hormone und Gallensäure auf. Bei einem Überangebot drohen Schäden an den Arterien, Durchblutungsstörungen, Herzleiden , Infarkt und Schlaganfall. Die Störung kann lange unbemerkt bleiben. Manchmal zeigt sie sich durch gelbliche Ablagerungen auf der Haut. Auch Atemnot und Brustschmerzen sind mögliche Symptome geschädigter Blutgefäße.

Behandlung der Fettstoffwechselstörung

Bei manchen Patienten muss der Arzt Medikamente verschreiben oder Grunderkrankungen, die die Fettstoffwechselstörung verschulden, behandeln.

Vorbeugen und Selbsthilfe der Fettstoffwechselstörung

Um einer Fettstoffwechselstörung vorzubeugen, sollte man seine Blutfette regelmäßig beim Arzt kontrollieren lassen. Für das Gesamtcholesterin gelten Werte über 200 mg/dl als riskant. Es kommt aber auch auf das Verhältnis des "guten" HDL-Cholesterins zum LDL an. Wichtig: Sport und ausgewogene Ernährung. Außerdem sollte man viel Gemüse und Salate essen, da dies einen gesunden Stoffwechsel unterstützt. Pflanzenöle sind gegenüber Butter und Schmalz zu bevorzugen.

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