Fit mit Kohlrabi: Die vergessene Knolle bildet einen Anti-Krebs-Stoff

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Kohlrabi: Die vergessene Knolle mit ungeahnter Wirkung!
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Kohlrabi: Vergessene Knolle mit ungeahnter Wirkung

Kohlrabi ist ein Klassiker der deutschen Küche. Trotzdem wissen nur wenige von den ungeahnten Wirkungen der Knolle, die sogar gegen Krebs hilft! Das kann Kohlrabi alles.

Kohlrabi hatten schon unsere Großmütter im Garten. Für sie war die Knolle ein fester Bestandteil der deutschen Küche – doch heute kommt sie immer seltener auf den Tisch. Wieso eigentlich? Der Kohlrabi gerät eindeutig zu Unrecht in Vergessenheit – denn er strotzt nur so vor ungeahnten Wirkungen!

Die Liste der gesunden Inhaltsstoffe ist lang: Kohlrabi enthält Magnesium, Selen, Kalzium, Folsäure, B-Vitamine und Vitamin C. Was die wenigsten Menschen wissen: Die meisten Nährstoffe stecken tatsächlich in den Blättern, die oftmals im Müll landen. Dabei sind auch sie essbar und können entweder einfach mitgekocht, oder zerhackt sogar als Kräuter zum Würzen genutzt werden.

Die hellgrüne Knolle gilt als typisch deutsches Kohlgemüse. Doch Kohlrabi schmeckt nicht nur gut und hält fit, er hat auch eine heilende Wirkung: Das Gemüse soll sogar vorbeugend gegen Krebs wirken! Kohlrabi enthält den krebshemmenden Stoff Sulforaphan.

Als Rohkost wird die vergessene Knolle aufgrund ihres süßen Geschmacks gerne als Süßigkeiten-Ersatz geknabbert, sie ist kalorienarm, gut verdaulich und passt damit auch perfekt zu jeder Diät. Bei all den Vorzügen steht fest: Kohlrabi sollte definitiv wieder einen festen Platz auf unserem Speiseplan haben. Zum Beispiel mit diesem leckeren Rezept:

Lachsfilet auf Kohlrabigratin

Das Rezept:

Zubereitungszeit 40 Minuten. Gesamt ca. 2310 kJ, 550 kcal. E 28 g, F 39 g, KH 19 g

Zutaten für 1 Person:

  • 10 g Butter oder Margarine
  • 10 g Mehl
  • 50 ml fettarme Milch
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Spritzer Zitronensaft
  • geriebene Muskatnuss
  • 1 kleiner Kohlrabi (ca. 250 g)
  • 5 g geriebener, fettarmer Käse (17 % Fett)
  • 100 g Lachsfilet ohne Haut
  • 3 TL Öl
  • 7 Stiele Kerbel
  • 1 Mini-Salatgurke (ca. 125 g)
  • 1 EL Weißwein-Essig
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung:

1. Fett in einem Topf schmelzen. Mehl einrühren, kurz anschwitzen. Milch und Brühe unter Rühren nach und nach zugießen. Aufkochen, 6–8 Minuten köcheln lassen, vom Herd nehmen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und 1 Spritzer Zitronensaft abschmecken.

2. Kohlrabi schälen und in dünne Scheiben hobeln. Kohlrabi in eine ofenfesteGratinform (ca. 9 cm Ø; 5 cm hoch) schichten, mit der Hälfte der Bechamelsoße begießen und mit Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: s. Hersteller) ca. 25 Minuten garen.

3. Inzwischen Lachs waschen, trocken tupfen und mit Salz, Pfeffer und 1 Spritzer Zitronensaft würzen. 1 TL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Fisch darin von jeder Seite 2–3 Minuten braten. Kerbel waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und, bis auf einige zum Garnieren, klein schneiden.

4. Gurke putzen, waschen und der Länge nach in dünne Streifen hobeln. Essig, Salz, Pfeffer und Zucker verrühren. 2 TL Öl langsam darunterschlagen. Restliche Bechamelsoße erneut erhitzen. Vom Herd nehmen und kleingeschnittenen Kerbel einrühren. Gurke und Vinaigrette vermengen. Kohlrabigratin aus dem Ofen nehmen und mit Lachs, Gurkensalat und Kerbelsoße auf einem Teller anrichten. Mit Kerbel garnieren.

Foto: Food & Foto, Hamburg

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