Flug MH17: Deutsches Opfer hätte gar nicht an Bord sein sollen

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Foto: Twitter/Heru C.

Fatima Dyczynski wollte einen anderen Flieger nehmen

Unter den 298 Opfern des abgeschossenen Fluges MH17 waren auch vier Deutsche. Eine junge Frau hatte ursprünglich einen ganz anderen Flug gebucht...

Knapp eine Woche nach dem Abschuss von Flug MH17 über der Ost-Ukraine werden immer mehr Einzelheiten zu den 298 Opfern bekannt. So befand sich unter den vier deutschen Opfern auch die 24-jährige Fatima. Die Raumfahrt-Studentin war auf dem Weg nach Australien, wo ihre Eltern leben.

Besonders tragisch: Eigentlich sollte Fatima gar nicht in Flug MH17 sitzen. Doch weil den vorherigen Flieger Richtung Asien knapp verpasste, buchte sie mit ihrem Ehemann George auf die spätere Unglücksmaschine um.

Fatimas Vater ist Arzt und wurde von einem Patienten informiert, dass ein Flugzeug aus Amsterdam abgeschossen worden war. Völlig unter Schock benachrichtigte er seine Frau, die sich gerade auf den Weg zum Flughafen machen wollte, um ihre gemeinsame Tochter vom Flughafen abzuholen.

Eltern und Freunde haben im Internet eine Gedenkseite für Fatima eingerichtet, auf der sie ihre gemeinsame Erinnerungen an die lebenslustige und intelligente junge Frau teilen.

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