Flug MH17: Trauernder Vater schreibt offenen Brief an Putin

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Hans de Borst und Tochter Elsemieke in ihrem letzten gemeinsamen Urlaub.
Foto: Facebook/Hans de Borst

Seine 17-jährige Tochter kam beim Absturz ums Leben

Hans de Borst trauert um seine Tochter, die in dem abgeschossenen Flug MH17 saß. Jetzt hat er einen emotionalen offenen Brief an die "Mörder" geschrieben.

"Vielen Dank an Herrn Putin, die Seperatisten-Anführer oder die Regierung der Ukraine, die mein geliebtes und einziges Kind auf dem Gewissen haben." Mit dieser zynischen Bemerkung beginnt der Brief, den der Niederländer Hans de Borst jetzt im Internet veröffentlicht hat (siehe unten).

Elsemieke de Borst war seine Tochter und eines von 298 Opfern bei dem Unglück über dem Krisengebiet der Ostukraine. Ihr trauernder Vater erklärt, dass sie nur ein Jahr vom Schulabschluss entfernt war, Ingenieurin werden wollte und sich auf einen entspannten Urlaub in Malaysia freute.

Ohne die 17-Jährige Tochter wäre sein Leben ruiniert, gesteht de Borst am Schluss. Er hofft, dass der russische Präsident Putin und alle anderen Verantwortlichen stolz auf den Flugzeugabschuss sind und morgens noch unbesorgt in den Spiegel schauen können.

Innerhalb kurzer Zeit wurde de Borsts Brief Tausende Male bei Facebook geteilt. Als Zeichen des Mitgefühls – und der Wut auf die Verantwortlichen, die hinter dem Abschuss von Flug MH17 stecken.

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