Fördert Cola Depressionen?

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Softdrinks

Softdrinks sind zuckerhaltige und beliebte Erfrischungsgetränke. Im Jahr 2010 lag der Pro-Kopf-Verbrauch von Limonaden wie beispielsweise Cola bei 92,7 Litern. Jetzt steht Cola unter dem Verdacht das Entstehen von Depressionen zu begünstigen. Was dran ist, können Sie hier lesen.

Ursprung der Cola

In den 1880er Jahren wollte der Pharmazeut John Stith Pemberton ursprünglich ein Elixier brauen, das die Lebensgeister weckt. So sollte Cola ein flüssiges Mittel gegen Müdigkeit, Kopfschmerzen und Depressionen werden. Die damaligen Zutaten: Wein, Kolanüssen, Damiana und ein Extrakt aus den Blättern der Kokapflanze. Der so hergestellte Sirup wurde im Anschluss mit Sodawasser vermengt und getrunken. Das braune Gebräu galt damals als Medizin und nicht als Erfrischungsgetränk, Softdrinks gab es zu der Zeit noch nicht.

Studien stellen Zusammenhang zwischen Cola und Depressionen dar

Forscher hatten 1995 und 1996 die Trinkvorlieben von mehr als 260.000 Menschen erfasst und sie zehn Jahre später nach ihrer seelischen Gesundheit befragt. Die Interviews ergaben, dass mehr als 11.000 Studienteilnehmer Depressionen entwickelt hatten. Personen, die mehr als vier Gläser Softdrinks am Tag konsumierten, hatten ein höheres Risiko an Depressionen zu erkranken, als solche die keine Cola tranken. Die Wahrscheinlichkeit hierfür lag bei 30 Prozent. Bei denjenigen, die die Light-Variante bevorzugt konsumierten, war das Krankheitsrisiko noch erhöhter.

Zusammenhang bislang unklar

Die Experten der Studie kommen zu dem Schluss, dass ein verringerter Konsum an gesüßten Getränken wie Softdrinks und Cola oder ihr Ersatz beispielsweise durch ungesüßten Kaffee das Risiko an Depressionen zu erkranken, senken kann. Wer vier Tassen Kaffee am Tag trinkt, kann die Wahrscheinlichkeit einer Depression um zehn Prozent verringern. Einen Beweis liefert die Studie hierfür allerdings nicht.

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