Folgen von Rauchen: Aggressive Tumore in der Blase

rauchen tumore blase b
Rauchen fördert Tumore in der Blase.
Foto: Fotolia

Risikofaktor Rauchen

Es gibt zahlreiche schädliche Folgen von Rauchen, auf die Mediziner immer wieder hinweisen. So ist mittlerweile hinlänglich bekannt, dass Zigarettenkonsum ein Risikofaktor für verschiedene Krebsarten ist.

Durch Rauchen kann nicht nur Blasenkrebs entstehen, sondern es können sich auch aggressivere Tumore in der Blase bilden.

Blasenkrebs: Rauchen ein großer Risikofaktor

Harnblasenkrebs entsteht aufgrund verschiedener Faktoren. Zu den häufigsten Ursachen gehört jedoch das Rauchen – egal ob aktiv oder passiv. Experten der Deutschen Krebshilfe gehen davon aus, dass etwa 30 bis 70 Prozent aller Blasenkrebserkrankungen auf das Rauchen zurückgehen.

Kettenraucher entwickeln aggressiveren Blasenkrebs

Als Folge von Rauchen, gerade wenn Zigaretten in großer Zahl konsumiert werden, entwickeln sich die Tumore in der Blase sehr viel aggressiver als bei anderen Ursachen. So leiden Personen, die intensiv rauchen, mit höherer Wahrscheinlichkeit an einer tödlichen Form von Blasenkrebs. Im Gegensatz zu Betroffenen, die nicht oder nur wenig rauchten. Das belegen jetzt erstmals amerikanische Studienergebnisse. Sie weisen ebenso darauf hin, dass sich die schädlichen Effekte des Rauchens mit zunehmendem Zigarettenkonsum schrittweise verstärken.

Weitere Faktoren neben dem Rauchen

Auch wenn aggressivere Tumore in der Blase vorliegen, spielen den Studien zufolge noch weitere Faktoren eine Rolle, die das Überleben der Patienten beeinflussen. Das sind das Alter des Betroffenen, das Stadium der Erkrankung, chirurgische Kriterien und die Begleittherapie.

Kategorien: