Foto-Projekt: So geht es Müttern wirklich nach der Geburt

mutter postnatal
So sieht eine Frau wirklich nach der Geburt aus
Foto: Instagram/postpartumconfession

Es sollte die schönste Zeit ihres Lebens sein und doch ist sie zutiefst depressiv: Von einer Mutter wird erwartet nichts als Glück nach der Geburt zu empfinden, doch vielen Frauen geht es ganz anders. Ängste und Traurigkeit beherrschen ihr Leben. Viel zu selten trauen sich Mütter, über ihre negativen Gefühle nach der Geburt zu sprechen.

Eine Mutter aus den USA hat jetzt ein richtig ehrliches Foto von sich veröffentlicht. Sie hält ihr Kind, aber sie strahlt nicht über das ganze Gesicht, sondern sieht eher verweint aus.

Ihre Gefühle, als das Foto entstand, beschreibt Danielle Haines so: "Ich war so fertig an diesem Tag. Totales Chaos. Ich liebe mein Baby, aber ich habe meinen Mann so vermisst, weil es der erste Tag war, an dem er wieder ins Büro ging." Wow, was für ehrliche Worte ... Für Haines war es wichtig, sich endlich nicht mehr schämen zu müssen.

Die Schlaflosigkeit, die wunden Nippel und die Gedanken, dass überall auf der Welt Kindern Böses angetan wird: einfach viel zu viel für die junge Mutter. "Ich fühlte mich, als würde ich den Verstand verlieren", erzählt sie.

Durch die Unterstützung von Freunden und der Familie überwand Danielle ihre Depression. Das Foto, das ihre Schwester Sarah schoss, sollte eigentlich nie an die Öffentlichkeit. Doch dann dachte sie sich: warum eigentlich nicht? Und postete das Bild auf Facebook, um Müttern in einer ähnlichen Situation Mut zu machen. "Ich bin froh, dass ich es getan habe", sagt die junge Mutter heute.

Entstanden ist dabei ein wundervolles Projekt. "Postpartum Confession" zeigt Mütter, wie es es ihnen wirklich geht. Nicht kitschig mit glücklichen Babies, sondern fertig, müde und mit Zweifeln. Wir finden das toll!

Hier geht's zum Instagram-Account von "Postpartum Confession".

 

Ein von @postpartumconfession gepostetes Foto am

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