Franziskas vierter Post

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Franziskas vierter Post
Foto: Franziska Maier

Franziskas Ernährungstagebuch

Und wieder ist eine Woche vorbei. Zeit, sich einmal die „Titanen“ unter den Fitness-Workouts genauer anzusehen. Ich spreche hierbei von Les Mills und den dazu gehörigen Kursen. Doch wer oder was ist eigentlich Les Mills? Die Bezeichnung leitet sich vom ehemaligen Diskuswerfer und Kugelstoßer Les Mills ab. Dieser gründete 1968, zusammen mit seiner Frau, das erste Les Mills-Fitnessstudio in Auckland, Neuseeland. Nach und nach entwickelte er verschiedene Workout-Programme, die für Ausdauer und Kraftzuwachs sorgen sollten. Dabei sprang Les Mills auf den Trend der Fitnessrevolution der 1980er-Jahre auf, in denen schon Jane Fonda ihre ersten Aerobic Erfolge feierte.

Und wieder ist eine Woche vorbei. Zeit, sich einmal die „Titanen“ unter den Fitness-Workouts genauer anzusehen. Ich spreche hierbei von Les Mills und den dazu gehörigen Kursen. Doch wer oder was ist eigentlich Les Mills? Die Bezeichnung leitet sich vom ehemaligen Diskuswerfer und Kugelstoßer Les Mills ab. Dieser gründete 1968, zusammen mit seiner Frau, das erste Les Mills-Fitnessstudio in Auckland, Neuseeland. Nach und nach entwickelte er verschiedene Workout-Programme, die für Ausdauer und Kraftzuwachs sorgen sollten. Dabei sprang Les Mills auf den Trend der Fitnessrevolution der 1980er-Jahre auf, in denen schon Jane Fonda ihre ersten Aerobic Erfolge feierte.

Zwischenzeitlich gibt es über zehn verschiedene Les-Mills-Konzepte, die weltweit in lizensierten Studios angeboten werden. Rein theoretisch kann man also in Amerika ein Fitnessstudio besuchen und dort die identische Choreographie von „Bodypump“ mitmachen, wie sie auch in Deutschland unterrichtet wird!

Bodypump gegen Puddingarme

Apropos „Pump“, dieser Kurs war auch meine erste Begegnung mit einem Les-Mills-Workout. Als ich vor zwölf Jahren Mitglied in einem Fitnessstudio wurde, hatte ich überhaupt keine Kraft in den Armen. Ich bekam nicht einmal eine Wasserflasche auf und wurde somit öfter mal zum Gespött meiner Familie. Puddingarme, so könnte man meine damaligen Gliedmaßen, inklusive der Hände, nennen! Scheu beobachtete ich damals von der Scheibe aus die Leute im Kursraum. Diese stemmten mit Hilfe einer Hantelstange die schweren Gewichtscheiben und ich bewunderte ihre Kraft und vor allem Ausdauer. Ganze 60 Minuten lang sollte ein Pump-Kurs dauern. Nichts für mich ... oder etwa doch?

Todesmutig besuchte ich dann das „Intro Pump“, einen Einführungskurs, um die Bewegungsabläufe zu erlernen. An sich fand ich das alles nicht schwer und ich wagte mich an meine erste „Pump“-Stunde. Natürlich durften nur die kleinen 1-Kilo-Scheiben auf die Stange und ich kam mir reichlich dumm vor zwischen all den trainierten Leuten im Raum. Doch keiner lachte und alle munterten mich auf. Ja, sie gaben mir auch genügend Antrieb, um weiter zu machen. „Das wird im Laufe der Zeit noch besser, glaub mir“, sagte unsere Trainerin und ich vertraute darauf. So kämpfte ich mich durch und bis heute liebe ich die „Pump“-Kurse, da ich in einer Stunde alle großen und kleinen Muskelgruppen trainieren kann, ohne lange an Geräten herumzuschrauben. Außerdem reißt einen die Musik einfach mit. Der Track für die Beine ist allerdings noch immer meine größte Herausforderung. Mir macht es einfach keinen Spaß, fünf bis sechs Minuten lang Kniebeugen, also Squats, auszuführen ... aber dafür mag ich alles, was mit den Armen zu tun hat und aus Pudding wurde immerhin eine festere Substanz, um bildhaft zu sprechen!

Bodycombat für mehr Ausdauer

„Bodycombat“ hingegen ist ein Les-Mills-Cardio-Training, welches verschiedene Kampftechniken wie Muay Thai, Karate, Teakwondo, Capoeira und natürlich Boxen verbindet. 60 Minuten High Intensity Training, bei dem so manch einer auf der Strecke bleibt, sei es wegen der mangelnden Kondition oder der Choreographie. Ähnlich wie bei „Bodypump“ gibt es pro Lied eine festgelegte Choreo, die schnelle Bewegungsabläufe fordert, Kicks, Jabs, Upper Cuts, Jumping Jacks, Scissors ... das ganze Spektrum ist vertreten. Wer bei „Combat“ nicht schwitzt, der macht sicherlich etwas falsch. In unserem Fitnessstudio gibt es schon lange „Bodycombat“, doch irgendwie traute ich mir das noch nicht zu. Doch der Zufall wollte es, dass Les Mills in Amerika eine eigene DVD-Reihe über die Firma Beachbody.com veröffentlichte: „Les Mills Combat“. Ein Set mit etlichen DVDs, die „Bodycombat“-Workouts von 30, 45 oder 60 Minuten Laufzeit enthielten, dazu noch Kräftigungsprogramme wie „Power HIIT“ oder „Shock Plyo“, „Inner Warrior Stretch“, „Core Attack“, „Upper Body blow out“ und „Lower Body lean out“. Eines war sofort klar: Das Set musste ich haben und passend zu Weihnachten klingelte der Postbote am Morgen des 24.12.2012 und brachte mir mein „Combat“-Päckchen. An Heiligabend probierte ich sogar noch das erste 30-Minuten-Workout aus und war hellauf begeistert!

„Combat“ macht Spaß, die Choreographien sind soweit gut überschaubar, man verbrennt viele Kalorien und die Musik zieht einen mit. Dabei werden wie bei „Pump“ bekannte Titel aus den Charts eingesetzt – ob Pink, Bonnie Tyler oder auch härtere Rocksongs. Für jeden Geschmack dürfte etwas dabei sein. Man kann bei den DVDs zwischen verschiedenen Zielen und Programmen wählen. Der „Ultimate Warrior“ ist der umfangreichste Trainingsplan, den Beachbody.com vorschlägt. Man wechselt täglich zwischen dem Cardio- und dem Krafttraining und hängt des Öfteren noch „Core Attack“ oder das Stretching des „Inner Warriors“ an.

60-Tage-Combat-Challenge

Nachdem ich meine 60-Tage-Combat-Challenge daheim absolviert hatte, fühlte ich mich also endlich bereit, um auch einen Kurs in meinem Studio zu besuchen. Mit Erfolg: Ich kam sofort gut mit und die Bewegungsabläufe waren mir schnell vertraut. In der Gruppe wird man auch noch mehr mitgerissen und wenn der Trainer live vor einem steht und einen anspornt, so hat das nochmals einen ganz anderen Effekt als wenn man Dan und Rachel, das Haupttrainerteam der DVDs, via TV scherzend mit einem sprechen sieht. Obwohl ich dazu sagen muss, dass die beiden einen guten Job machen. Wenn Dan versucht, die Titel mitzusingen (die Betonung liegt auf „versucht“), dann muss man sich das Lachen doch sehr verkneifen, um nicht die Übungen in dieser Zeit falsch auszuüben. „Les Mills Combat“ als DVD-Home-Programm überzeugt also zu 100 Prozent!

Anders verlief es bei meinem Les-Mills-Pump-Experiment. Dieses DVD-Set enthält ein Sammelsurium an Pump-Workouts, die zwischen 20 und 55 Minuten rangieren. Dazu kommt noch eine Langhantelstange sowie zwei 2,5-Kilo-Scheiben und zwei 5-Kilo-Scheiben. Sicher fragt ihr euch, wie ein so schweres Paket von Amerika zu mir kam?! Nun, ich habe Kontakt zu einem sogenannten Beachbody Coach, das sind Leute wie du und ich, die einfach ihr Wissen an andere weitergeben und ihre Hilfe anbieten, wenn es um Fragen rund ums Training oder die Ernährung geht. Diese Coaches verschicken dann auch international die DVDs und mein Coach schleppte sich bereits in Amerika mit dem Pump Set ab ... zu allem Übel musste ich dann das Paket noch vom hiesigen Zollamt abholen, was natürlich ein Kraftakt war! Ein so schweres Paket habe ich selten bekommen, doch was tut man nicht alles ... jedenfalls war das Tragen des Paketes schwerer als die Workouts selbst! Das Set ist gut für komplette Anfänger, doch wer bereits Pump erfahren ist, für den sind die ersten Programme mit 20 oder 30 Minuten ein Witz! Ich stand immer da und dachte: Wann legen die endlich mal los? Da wird hundert Mal erklärt, wie man einen Squat richtig ausführt oder eine Brustpresse macht. Hallo?! Ich kam überhaupt nicht ins Schwitzen, die Pausen waren länger als die Tracks mit den Übungen und es forderte mich nicht die Bohne! So beschloss ich, das Set an Untrainierte weiterzugeben, auf dass diese wohl bessere Erfahrungen machen würden.

Durchhalten zahlt sich aus

Mittlerweile bin ich ein absoluter „Pump“- und vor allem „Bodycombat“-Junkie mit einem „Heart of a Warrior“. Es gibt doch nichts Schöneres, als sich so richtig auszupowern, einfach mal in die Luft zu boxen oder zu treten und so den Alltagsstress zu vergessen! Das Feeling der Live class möchte ich nicht mehr missen, man spornt sich einfach mehr an und geht danach glücklich, zufrieden und vor allem total verschwitzt aus dem Kursraum. Viele denken nun sicher, dass ich spinne. Ich bin kein Masochist, das könnt ihr mir glauben und wenn da ein bequemes Sofa steht, dann wäre ich die Erste, die es nutzt ... aber probiert es doch mal selbst und powert euch aus bei diesen Kursen. Ihr spürt nach wenigen Minuten den Hype, die Glücksgefühle, die Endorphine, die freigesetzt werden und als Belohnung wird euer Körper schlanker und straffer. Wenn ich es geschafft habe, meine Puddingarme zu verändern und das ganz ohne Diät, dann packt ihr das auch! Man darf nur nie aufgeben und muss weitermachen, auch wenn es mal wehtut. Kämpft wie ein Warrior und fightet bis zum Schluss!

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