Frau beleidigt behinderten Mitarbeiter im Supermarkt

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Die Intoleranz einer Kundin ist unfassbar. Sie beleidigt einen behinderten Mitarbeiter, der ihr zu langsam ist.
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Gemeinsam gegen Intoleranz

Unfassbar: Im Supermarkt beleidigt eine Kundin einen Mitarbeiter, der behindert ist. Doch an der Kasse erfährt sie die gerechte Strafe!

Obwohl wir uns alle wünschen, in einer toleranten und respektvollen Gesellschaft zu leben, stoßen wir immer wieder auf Personen, die nur an sich selbst denken. Es wird immer Menschen geben, über deren Engstirnigkeit und Egoismus man nur den Kopf schütteln kann. Doch Geschichten wie diese stimmen hoffnungsvoll, dass Zusammenhalt eine solche Einstellung besiegen kann. Eine Studentin berichtet im Internet über ihre schockierende Erfahrung im Supermarkt. An der Kasse begegnet sie einer Frau, deren Unfreundlichkeit gegenüber einem geistig behinderten Mitarbeiter sie unfassbar zurücklässt. Doch die Geschichte nimmt eine unerwartete Wendung, so dass sie beschließt das Ereignis im Internet zu teilen.

„(Ich bin in meinem herkömmlichen Supermarkt an der Kasse. Der Warenpacker ist ein liebevoller Mann mit geistiger Behinderung, der gerade vorsichtig meine Sachen eintütet.)

Packer: „Möchten Sie diese Tasche?“ (Er hält eine meiner Jutebeutel hoch, die wie ich sehe ein Loch hat.)

Ich: „Nein, nehmen Sie lieber eine andere. Danke.“

Eine Frau hinter mir: „Mein Gott! Beeilen Sie sich!“

Ich: "Ich bin gerade mit Bezahlen fertig. Er macht das gut."

Frau hinter mir: "oh, Sie sind also auch so langsam wie er? Gott, ihr besonderen Leute müsst endlich aufhören, die normalen Leute zu stören."

Packer: *sieht gekränkt aus* "Sie ist nicht dumm. Sie geht zur Universität." Er zeigt auf das Uni-Logo auf meiner Jogginghose. "Sie ist sehr klug."

Ich: "Und er ist der beste Tütenpacker hier! Er ist sehr vorsichtig, was sehr gut ist bei Lebensmitteln."

Meine Tüten sind fertiggepackt. Weil der Mann weiß, dass ich zu Fuß zurück zu meinem Studentenwohnheim gehe, gibt er mir die Tüten und hilft mir, sie umzuhängen.

Frau hinter mir: "Gott, will er Ihnen nicht auch noch helfen, die Tüten zum Auto zu bringen? Was für ein Versager. Ich will den Filialleiter sprechen!"

Ich: "Ich gehe zu Fuß, liebe Dame. Sie wollen den Filialleiter wegen etwas verständigen, worum ich diesen Mitarbeiter mehrere Male explizit gebeten habe?"

Packer: *zu mir* "Haben Sie einen schönen Tag!"

Die Frau hinter mir: "Vollidiot."

Der Kassierer, der die ganze Zeit über nichts gesagt hatte, schaut die Frau ganz ruhig an.

Kassierer: "Ich weigere mich, Sie zu bedienen, weil Sie einen geschätzten Mitarbeiter und eine Stammkundin massiv diskriminiert haben. Sie können Ihre Waren hier lassen, wir räumen Sie später wieder ein. Bitte gehen Sie."

(Die Frau entschließt sich stattdessen, eine Szene zu machen. Am Ende macht sie sogar ein Regal kaputt. Ein Angestellter muss sie mit Gewalt festhalten, während der Packer mich und einen anderen Kunden hinter einem Tabakstand in Sicherheit bringt. Wir müssen warten, bis die Polizei kommt.)

Packer: "Kommen Sie nächste Woche trotzdem wieder? *Er sieht besorgt aus*

Ich: "Jap.“

(Sein Lächeln machte mich für den Rest des Tages glücklich)"

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