Ewige SchwangerschaftFrau leidet drei Jahre an scheinbar ewiger Schwangerschaft

Drei Jahre litt diese Frau unter den Symptomen einer Schwangerschaft.
Drei Jahre litt diese Frau unter den Symptomen einer Schwangerschaft.
Foto: Facebook / Maggie Mcmahon

Margaret Mcmahon durchlebte die letzten Jahre eine qualvolle Krankengeschichte. 2003 stellte sich die 48-jährige Frau aus Belfast, Irland, erstmals beim Arzt vor. Ihr Problem: Ein aufgeblähter, schmerzender Unterbauch. Die Diagnose folgte schnell: Reizdarmsyndrom. Ihr Magen-Darm-Trakt reagierte lediglich äußerst empfindlich auf äußere Reize.

Reizdarmsyndrom ade! So lindern Sie die Krankheit

Die Zeit verging, doch die Schmerzen blieben. Irgendwann war ein alltägliches Leben für Mcmahon nicht mehr möglich – aufgrund ihres stetig wachsenden Bauchumfangs, vor allem aber wegen ihres ständigen Harndrangs. Zusätzlich plagten Mcmahon zunehmend Schmerzen in Hüfte und Becken. Sie selbst beschreibt ihre Symptome heute wie eine ewige Schwangerschaft. Doch selbst bei einem Besuch in der Notaufnahme konnten die Ärzte nichts finden. Ihre Diagnose hielt sich weiter: Reizdarm.

Als die Bauchschmerzen sich verstärkten und sie nicht einmal mehr essen konnte, ohne sich danach schlecht zu fühlen, beschloss Mcmahon die Sache selbst– und dafür vor allem Geld - in die Hand zu nehmen.  Sie bestand auf eine Computertomografie, die sie privat bezahlte.

Damit machte die Frau alles richtig. enn auf dem CT ließ sich ein riesiger Tumor erkennen, der sich erst nach einem weiteren MRT als – glücklicherweise gutartiges – Myom im Uterus herausstellte.

Myome: Schmerzhaftes Frauenleiden

Myome sind keine Seltenheit: Ab dem Alter von 30 Jahren weisen etwa 25 Prozent der Frauen einen solchen gutartigen Tumor auf, der runter dem Einfluss von zahlreichen Hormonen entseht. In Dreiviertel der Fällen ist dieser jedoch so klein, dass er keinerlei bis wenig Beschwerden verursacht.  

Anders bei Mcmahon, die ganze drei Jahre unter der scheinbar ewigen Schwangerschaft litt, die sich letztendlich als riesiges Myom entpuppte. Während einer Operation konnte der Tumor, der mittlerweile mit einem Durchmesser von 18cm die Größe einer Wassermelone erreicht hatte, gänzlich entfernt werden.

Nach der OP kann Mcmahon heute endlich wieder ein normales Leben führen. Das erste Mal seit drei Jahren scheinbar ewiger Schwangerschaft fuhr sie wieder mit ihrer Familie in den Urlaub – den sie schon viel früher hätte genießen können, wären ihre Symptome ernst genommen worden.  Jetzt kämpft Mcmahon  für eine bessere Aufklärung über Uterusmyome, so dass anderen Frauen ihr Leidensweg erspart bleibt.

(ww4)

 

 

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