Frau schreibt fiesen Brief an Flugzeugpassagier

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Nach dem Flug hat sie den unangenehmen Passagier nicht vergessen. Sie schreibt ihm einen Brief!
Foto: Getty Images

Fieser Brief: Die Abrechnung nach dem Flug

Unangenehme Sitznachbarn hat niemand gern. Diese Frau rechnet ab: Sie schreibt öffentlich einen fiesen Brief an den Flugzeugpassagier, der ihre Reise ruiniert hat.

Ein langer Flug ist immer anstrengend. Nervige Sitznachbarn können die Reise da so richtig unangenehm machen, denn in einem Flugzeug entkommt man keinem so leicht! Doch nachdem der Flug vorbei ist, vergessen die meisten den Frust und freuen sich über die Ankunft am Reiseort. Nicht so diese Frau: Lau Mun Yee aus Kuala Lumpur rechnet ab!

Nach ihrem Trip von Singapur nach Sidney im April schreibt die 24-jährige Frau einen an einen Flugzeugpassagier, der hinter ihr saß. Diesen veröffentlicht sie mit dem Titel „Lieber Passagier 15A“:

„Lieber Passagier 15A,

du kennst mich nicht, aber ich saß während des Flugs von Singapur nach Sidney am 12. April vor dir. Was ich als Routine-Flug erwartete, wurde für mich eine einmalige Lebenserfahrung- und das alles nur wegen dir. Ich schreibe diesen Brief um die persönlich zu danken.

Als Geizhals-Asiatin wie ich sie bin bezahlte ich nicht extra für einen Platz neben dem Notausgang. Obwohl er mehr Beinfreiheit bot, hatte ich keine Lust die speziellen Sicherheitsprozeduren zu lesen. Das Letzte was ich wollte, war das Leben aller unschuldiger Passagiere zu gefährden, weil ich nicht weiß, wie man die Flugzeugtür öffnet.

Trotz meines normalen Economy-Platzes hast du mir eine komplette Rückenmassage aus wiederholten Tritten in den Sitz geboten. Bis heute bin ich noch dabei die volle Beweglichkeit meiner unteren Körperhälfte wiederherzustellen, aber da ich Single bin, nehme ich an, dass ich sie sowieso nicht viel gebrauchen kann.

Ich hatte nicht für ein Entertainment-Paket gezahlt, so dass ich Sorge hatte mich zu langweilen. Aber meine Bedenken waren unbegründet. Du hast so laut geredet, als würde deine Freundin im Frachtraum statt direkt neben dir sitzen. Vielleicht ist sie schwerhörig? Es mag dir komisch vorkommen, aber das erste Mal in meinem Leben wünschte ich mir, selbst schwerhörig zu sein.

Und könntest du mir verraten wo du die widerlichen Snacks gekauft hast? Ich nehme an sie waren lecker, da du alle 30 Minuten einen neuen aufgerissen hast.

Danke für die raschelnden und schmatzenden Geräusche! An diesem Punkt dachte ich, „Es kann nicht mehr besser werden.“ Aber was ich als rhetorische Frage meinte, hast du als Challenge genommen. Denn sofort wurde meine Nase von einem fauligen Geruch nach Tod und Verwesung angegriffen. Der Gestank war so stark, dass ich mich zur Seite drehte, um nachzusehen, ob die alte Dame neben mir noch atmete. Es war so nett von dir, deine Schuhe auszuziehen und deine Füße direkt zwischen das Fenster und meinen Sitz zu klemmen. Es muss große Mühe gekostet haben- es war wenig Platz, aber du hast sie so nah wie möglich an mein Gesicht gehalten. Deine Freundlichkeit berührt mich.

Die Sonne geht am Horizont auf; der Himmel ist hochrot und golden gefärbt. Aber ich kann nicht zu diesem alltäglichen Wunder schauen, denn jedes Mal wenn ich es tue, rieche ich den Anus des Satans. Ich war kurz davor die Sauerstoffmaske über mir herunterzuziehen. Aber dann erinnerte ich mich, dass ich mit einer Billigairline flog und wahrscheinlich dafür extra zahlen müsste.

Wusstest du, dass du mich zu einer religiösen Person gemacht hast? Ich habe auf diesem Acht-Stunden-Flug mehr Gebete aufgesagt als in meinem ganzen Leben. Ich war hin und her gerissen, Gott um Kraft zu bitten, um die restliche Reise auszuhalten und „SÜSSE GUAN YIN MA, BRING MICH NACHHAUSE!“

Die Erfahrung war so einprägsam, dass ich aus dem Büro meines Therapeuten schreibe. Ich habe mich außerdem für zehn weitere Sitzungen angemeldet.

Nochmals vielen Dank. Unaufrichtig deins, Passagier 14A“

In diesem Brief konnte die junge Frau ihre Wut endlich auslassen und damit zudem noch Menschen weltweit amüsieren. Das war auch im Sinne der 24-Jährigen- der Brief an den Flugzeugpassagier 15A wäre eher humorvoll, als fies gemeint.

Auch zum Schmunzeln: Während einer Vorlesung tut dieser Professor etwas Unglaubliches , als das Baby einer Studentin anfängt zu weinen.

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