Frauke Ludowig: Ihr Leben zwischen rotem Teppich und Waschküche

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Im "Schöne Woche"-Interview

Im Interview spricht die Star-Moderatorin über Pannen, Ehekrach und ihre außergewöhnliche Leidenschaft.

Frauke Ludowig kennt sich aus in der Welt der Stars und Sternchen! In ihrer ersten Samstagabend Show Promis, Pannen und Skandale blickt Moderatorin Frauke Ludowig (50) zurück auf 20 Jahre Exclusiv - Das Star-Magazin. Im Gespräch mit SchöWo-Redakteurin Bettina Leyer spricht sie über Pannen, Ehekrach und ihre außergewöhnliche Leidenschaft ...

Welche Panne ist Ihnen noch in Erinnerung?
Ich erinnere mich an eine Geschichte mit Ex-Boxer Axel Schulz. Da bin ich im Interview fast hingefallen, er fing mich gerade noch auf. Ein anderes Mal ist mir eine Fliege übers Gesicht gekrabbelt, ich habe sie nicht vertreiben können. Das sind Sachen, die man sich für eine Live-Sendung nicht wünscht, die aber immer wieder vorkommen.

20 Jahre Exclusiv - was hat sich für Sie verändert?
Durch meine Töchter Nele (11) und Nike (9) hat sich mein Leben völlig gedreht. Früher bin ich nach Feierabend noch oft im Büro geblieben. Heute fahre ich schnell nach Hause, um mit meinen Lieben zu essen. Die Prioritäten haben sich verschoben.

Worauf legen Sie besonderen Wert?
Dass sich die Familie zum gemeinsamen Abendessen trifft. Und natürlich widme ich meine freie Zeit und die Urlaube meinen Lieben. Wir haben mit den Kindern auch am Wochenende feste Rituale. Ich finde es wichtig, dass man genug Zeit zum gemeinsamen Kuscheln, Sprechen und Spielen hat.

Wie sehen gemeinsame Unternehmungen aus?
Das ist unterschiedlich. Als meine ältere Tochter zuletzt eine gute Note geschrieben hat, habe ich ihr eine Karte für die Let's Dance-Show geschenkt. Das war ein schöner Mutter-Tochter-Abend. Am Samstag waren wir alle zu Hause, haben gekuschelt und aufgeräumt. Hausarbeit gehört für mich auch zu der gemeinsamen 'Qualitätszeit'. Ich habe keine Putzfrau. Es ist mir wichtig, dass die Kinder das lernen und nicht alles selbstverständlich ist. Am Sonntag waren wir erst im Zirkus und dann essen. Hauptsache, man unternimmt etwas zusammen.

Beruf, Familie UND Haushalt!
Ja, es bleibt wenig Zeit für mich. Ich bin ein Riesen-Fan von Massagen, würde gern öfter so etwas für mich machen. Aber im Moment geht das nicht. Das ist jetzt nun mal so. Und ich weiß: Wenn meine Töchter größer sind, werde ich wieder mehr Zeit für mich haben.
Sie hätten mehr Zeit, wenn Sie sich eine Putzfrau nehmen würden?
Ja, aber ich möchte den Haushalt nicht abgeben. Ich liebe es, Wäsche zu waschen. Mein Mann sagt schon im Scherz: Bist du wieder in deinem Zimmer - damit meint er die Waschküche. Ich liebe alles, was mit Wäsche zu tun hat: Wäsche zu sortieren und am Wochenende meinen Kleiderschrank und den der Kinder aufzuräumen.

Eine außergewöhnliche Leidenschaft ...
Vielleicht, aber ich finde das herrlich. Im Gegensatz dazu bin ich kein Bügel-Fan. Und während ich den Haushalt mache, kocht mein Mann etwas Leckeres. Kochen kann er definitiv besser als ich. Da muss er am Wochenende ran.
Sie sind seit 11 Jahren verheiratet. Wie schaffen Sie es, die Liebe jung zu halten?
Wir haben uns relativ spät kennen gelernt und wissen, was wir aneinander haben. Dennoch: Mein Mann und ich sind sehr gegensätzliche Menschen. Da kracht es auch schon mal. Aber das ist auch gut so. Uns wird es nie langweilig.

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