Frederik & Mary: Am Hochzeitstag in Polen

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Foto: Getty Images

Arbeit statt Feier

In unserer schnelllebigen und oft oberflächlichen Zeit erscheint es vielen als ein Wunder, wenn ein Paar zehn Ehe-Jahre schadlos durchhält und noch dazu glücklich scheint. Dabei hatte bei Kronprinz Frederik von Dänemark und seiner Frau Mary doch eigentlich jeder drauf gesetzt, dass der Bräutigam einen guten Griff tat, als er die bildhübsche Australierin am 14. Mai 2004 in der Kopenhagener Frauenkirche zum Traualtar führte.

Die Tränen, die Frederik damals vergoss, als Mary, geleitet vom Vater, mit 15 Minuten Verspätung endlich durch das Kirchenschiff auf ihn zuschritt, zeigten aller Welt, dass sich Dänemarks künftiger König in diesem Augenblick absolut sicher war, die Liebe seines Lebens mit einem Ehebund zu besiegeln.

Und: Das Band hält. Gut sogar. Frederik und Mary machen nach außen hin einen absolut glücklich Eindruck. Verstärkt wird das Bild, wenn die vier Kinder des Paares – Christian (8), Isabella (6), Vincent und Josephine (beide 3) – sich zu ihnen gesellen. Dann sieht man Familienglück pur.

Seinen zehnten Hochzeitstag verbrachte das Paar gestern nun allerdings nicht, wie viele glaubten, in trauter Familienrunde, sondern mit „Arbeit“. Frederik und Mary waren vom 12. bis 14. Mai in offizieller Mission in Polen unterwegs. Sie wurden herzlich im Präsidentenpalast empfangen, besuchten das Chopin-Museum und legten am Grab des unbekannten Soldaten eine Kranz nieder. Das volle Programm eben. Dass die beiden bei dem Terminstress ihr Ehejubiläum nicht vergaßen, dafür sorgten die Jungen und Mädchen einer Bildungseinrichtung. Sie gratulierten mit großen gemalten Plakaten ihren strahlenden Gästen zum Hochzeitstag.

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