Freizügige Freundschaft

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Freundschaft mit Extras

Friends with benefits, also Freunde mit Zusatznutzen (=”‰Sex), kommen in Mode. Wenn der Märchenprinz noch auf sich warten lässt, sind sie die Männer für gewisse Stunden

In gelöster Stimmung: Sex mit dem Studienkumpel

Warum soll ich den Gärtner heiraten, wenn ich nur einen Blumenstrauß möchte?“ Liza ist 25 und weiß genau, was sie will – oder besser, was sie nicht will: „Ich möchte meine wertvolle Zeit nicht mit einer Beziehung vergeuden, hinter der ich nicht zu 100  Prozent stehe und die mir zu viele Kompromisse abverlangt.“ Die Jura-Studentin hat es versucht und Erfahrungen gemacht, die in ihrem jetzigen Leben noch keinen Platz haben.

Oder, um im Bild zu bleiben: Der Gärtner hatte nicht nur die Blumen, sondern auch allzu schmutzige Gummistiefel. Eher zufällig hat Liza ein Lebensmodell entdeckt, das wie maßgeschneidert für sie ist: Kommilitone Falk ist nun nicht mehr nur noch Studienkumpel. Der 26-Jährige ist jetzt ihr „Friend with benefits“, ein Freund mit besonderen Vorzügen, oder der Mann für gewisse Stunden. „Ein Leben ohne Sex will ich mir nicht vorstellen“, sagt Liza selbstbewusst.

Freundschaft Plus wird immer beliebter

„Doch dafür brauche ich keine Beziehung. Mit Falk habe ich einen klaren Deal. Jeder lebt sein eigenes Leben, wir sind uns zu nichts verpflichtet. Und wenn wir Zeit und Lust haben, dann gehen wir eben miteinander ins Bett.“ Ergeben hat sich dieses Arrangement nach einem lustigen Kneipenbummel mit Freunden. „Die Stimmung war aufgeheizt, dann hat ein Wort das andere ergeben und plötzlich lagen wir zusammen im Bett. Geplant war das nicht, aber nach einer längeren ,Durststrecke‘ hat der Sex unheimlich gutgetan.

Der Freund oder die Freundin mit besonderen Vorzügen kommt in Mode. Eine Studie der Wayne State University in Detroit hat ergeben, dass etwa 54 Prozent der weiblichen Studienanfänger schon einmal in einem solch speziellen Verhältnis waren oder immer noch sind. Bei den Männern sind es sogar 67 Prozent.

Freunde mit Vorzügen auch in Hollywood

Hollywood greift in diesem Jahr das Thema gleich zweimal auf. Im Frühjahr lief der Film „Freundschaft Plus“ mit Natalie Portman und Ashton Kutcher im Kino , am 8. September startet die Komödie „Freunde mit gewissen Vorzügen“ mit Mila Kunis und Justin Timberlake in den Hauptrollen (siehe Kasten unten). Der Plot des Films ist wie die Blaupause fürs Leben: gescheiterte Beziehung, Frust und keine Lust auf einen Neustart in alten Bahnen. Doch irgendwann fehlt einfach der Sex.

Purer Sex – ganz ohne romantische Fesseln

„Beziehungsfrust ist nicht die einzige Motivation, ein Sex-Verhältnis ohne sonstige Verpflichtungen einzugehen“, sagt die Münchner Bestseller-Autorin Dietlind Tornieporth („Wir, intim: Das Sexbuch“, erschienen im Heyne-Verlag). „Gerade bei jüngeren Frauen zwischen 20 und 30 ist es völlig legitim, dass sie sich ausprobieren wollen. Das ist einfach ein Teil der eigenen Identitätsfindung.“

Frauen, die in einer Freundschaft Plus engagiert sind, haben damit keineswegs die Hoffnung auf die große Liebe aufgegeben. Sie sind eher in einer Warteposition. Und vor allem wollen sie nicht akzeptieren, dass es Sex nur dann gibt, wenn die große Liebe schon mit auf dem Klingelschild steht. Sex ohne Liebe, geht das? „Sehr gut sogar“, glaubt Expertin Tornieporth. „Sex kann von seinen romantischen Fesseln befreit werden.“

Nicht der Traummann, aber toller Sex

Das heißt: Ist Liebe im Spiel, sind die Erwartungen an den gemeinsamen Sex oft unerreichbar hoch. Perfekter Sex als Beweis für echte Liebe und als Krönung der großen Gefühle noch ein gemeinsamer Orgasmus? Ist die Erwartungshaltung erst mal so hochgeschraubt, passiert nicht selten das genaue Gegenteil und vor allem Frauen verkrampfen. Das war’s dann mit dem tollen Sex, vom Orgasmus ganz zu schweigen. Beim Liebesspiel mit einem guten Freund ist die Ausgangssituation eine ganz andere.

Hier ist die eigene Lust die Hauptmotivation, ein körperliches Bedürfnis. Es ist nicht der Wunsch, dem Traumprinzen zu zeigen, dass man auch im Bett die großartigste Frau der Welt ist. „Gerade das sind die besten Voraussetzungen für richtig guten Sex“, glaubt Tornieporth. „Frauen haben heute eben ein anderes Verhältnis dazu. Ein Freund mit gewissen Vorzügen ist für emanzipierte Frauen auch ein Statussymbol.“

Wechselnde Partner gehören zum Sinlge-Leben

Moderne Frauen haben kein Problem, Sex zu genießen – auch wenn das Gefühlsbarometer nicht bis zum Anschlag ausschlägt. „We enjoyed each other“, sagen die Amerikaner, „wir haben uns genossen.“ Nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger. In Deutschland leben 15 Millionen Singles . Noch nie gab es so viele Single-Frauen wie heute – und die wollen sich im Bett genauso selbst verwirklichen wie im Beruf.

Dazu gehören ganz selbstverständlich auch Erfahrungen mit verschiedenen Männern. Gesellschaftlich ist das längst anerkannt. Neu ist, dass es nicht unbedingt mehr das Modell „serielle Monogamie“ sein muss. „Sleeping around“, wie die Amerikaner es nennen, wenn man sich im Bett ausprobiert, ist jetzt auch in Deutschland normaler Bestandteil dieser Single-Kultur.

Zukunftsmodell „Freundschaft Plus“

Der Großteil der Single-Frauen ist jung und beruflich stark engagiert. Langeweile ist ein Fremdwort, das Freizeit- und Vergnügungsangebot gigantisch. Als Gegenpol dazu gibt es ein starkes Bedürfnis nach Geborgenheit und Vertrauen, hat der Hamburger Trendforscher Peter Wippermann festgestellt. Singles wollen nicht auf Sex verzichten, aber der One-Night-Stand ist zu schnell, zu unpersönlich – und birgt darüber hinaus die Gefahr der totalen Enttäuschung.

Was, wenn sich der smarte Typ aus der Bar im Bett als totaler Egomane entpuppt? Erst schnell kommen und dann genauso schnell gehen – der Friend with benefits würde so etwas nie machen. Er ist schließlich auch ein Freund und will das auch morgen noch sein. Eine Freundschaft Plus ist das fehlende Glied in der Kette zwischen One-Night-Stand und Affäre. Eines ist eine solche Beziehung aber nicht: eine Partnerschaft auf Probe.

Freundschaft und Sex - geht beides auf einmal?

Früher lautete die Frage: Können Männer und Frauen befreundet sein, ohne Sex zu haben? Heute fragen wir uns: Können Männer und Frauen befreundet sein, obwohl sie Sex haben? Tatsächlich nicht ganz einfach, wie die amerikanischen Wissenschaftler herausgefunden haben: Obwohl 62 Prozent der befragten Studenten der Meinung waren, dass das sehr wohl möglich sei, hält so eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen im Schnitt nur ein halbes Jahr.

Danach gehen sich 26 Prozent der Paare komplett aus dem Weg. 36 Prozent bleiben gute Freunde, haben aber keinen Sex mehr. Nur 10 Prozent dieser Paare werden danach ein richtiges Liebespaar mit allen Konsequenzen – der Rest kümmert sich nicht um die Statistik und macht einfach so weiter wie bisher.Schwierig wird es, wenn Emotionen ins Spiel kommen. Das kann nur das Ende des Arrangements in seiner bisherigen Form bedeuten.

Klarheit schaffen

Denn das Potenzial für Enttäuschungen ist riesig, wenn die Erwartungshaltungen unterschiedlich sind. „Der Deal muss klar sein“, sagt Tornieporth, „sonst gibt’s einen Gefühls-GAU.“ Die Angst davor ist erheblich: 81 Prozent der in Detroit befragten amerikanischen Studenten gaben an, ihre größte Sorge sei, dass sie sich in ihren Sexpartner verlieben. Aurelia aus Bremen hat genau das erlebt.

Aus einem Gespräch wird plötzlich ein Flirt

 „Paul war ein Sandkastenfreund. Wir haben uns nie aus den Augen verloren, auch nicht, als die ersten Beziehungen kamen und gingen. Paul blieb eine Konstante in meinem Leben. Er war fast schon wie ein Bruder – bis zu diesem verhängnisvollen Abend.“ Die 22-Jährige erzählt, wie es zwischen ihr und Paul zum Ritual geworden war, dass man sich ein paarmal im Jahr zum Quatsch-Abend in der alten Kneipe in Bremen traf. Vor acht Monaten dann ist irgendetwas anders gelaufen.

„Wir haben im Gespräch eine unsichtbare Grenze überschritten. Es waren nur ein paar Signalwörter oder Andeutungen, die aus dem Plausch einen Flirt gemacht haben. Und dann spielten meine Hormone verrückt. Da saß plötzlich nicht mehr Paul, da saß ein attraktiver Mann, mit dem ich ins Bett wollte.“

Sind Gefühle im Spiel wird's kompliziert

„Der Sex war toll“, erinnert sich Aurelia. „Es war sofort eine absolute Vertrautheit mit im Bett. Wir konnten über uns lachen und albern sein. Es gab überhaupt nicht diesen Leistungsdruck, wie man es sonst vom ersten Mal kennt. Alles war ganz einfach. Das hätte ich danach gerne noch öfter mit ihm genossen.“ Doch bei Paul hat diese Begegnung etwas ganz anderes losgetreten.

„Es war für ihn wie das lange erhoffte Signal, mir endlich seine ganze Liebe gestehen zu dürfen“, erzählt die BWL-Studentin. Für sie ein Schock, denn Paul, das war auch nach dieser Nacht für sie ganz klar, würde nie mehr werden als der allerbeste Freund oder eben ein Freund mit gewissen Vorzügen. Inzwischen herrscht Funkstille. Es ging nicht mehr. Sex mit einem guten Freund ist kein kalter Sex. Das wäre rein biologisch auch schwierig.

Bei jeder vertrauten oder intimen Berührung setzt unser Körper das Kuschelhormon Oxytocin frei. Beim Orgasmus schnellt die Konzentration sogar auf Rekordwerte hoch. Dieser Botenstoff der Liebe verstärkt zwischenmenschliche Bindungen auf allen Ebenen. „Oxytocin ist an allen Prozessen beteiligt, die im weitesten Sinne der Fortpflanzung und dem Arterhalt dienen“, sagt Markus Hinrichs, Forscher am Psychologischen Institut der Universität Zürich.

Sex wird nicht zur Routine, sondern bleibt aufregend

Hinrichs war es, der die Wirkungsweise dieses Hormons vor sechs Jahren weitestgehend entschlüsselt hat. Oxytocin ist sogar in der Lage, polygame Wühlmäuse – zumindest vorübergehend – treu werden zu lassen. Liza und Falk haben sich arrangiert. „Wir stellen keine überflüssigen Fragen und treffen uns mit wem wir wollen. Selbst wenn ich einen anderen Mann kennenlerne und das Bedürfnis verspüren sollte, mit ihm ins Bett zu gehen, dann tue ich das einfach. Falk bin ich keine Rechenschaft schuldig.“

Genau das ist das Wesen einer Freundschaft Plus. Sex bei Verlangen – nicht aus Routine. Es gibt keine Regel, wie oft spezielle Freunde gemeinsam ins Bett gehen. Von den befragten amerikanischen Studenten gaben 29 Prozent an, sehr häufig miteinander zu schlafen . 52 Prozent tun es gelegentlich, die restlichen 19 Prozent waren nur einmal zusammen im Bett.

Keine Verpflichtungen, nur Spaß am Sex

Neben der Gefahr, sich zu verlieben, droht noch anderes seelisches Ungemach, nämlich die Frage: „Bin ich nur zweite Wahl?“ Diese Erfahrung hat Daniela aus Hamburg gemacht. Freund Björn, frisch verlassen von Freundin Agnes, ließ immer wieder durchblicken, dass Daniela seinem Ego zwar guttue, aber eigentlich sei sein Herz noch immer bei der Verflossenen. „Als er mich dann sogar im Bett mit ihr verglichen hat, bin ich ausgerastet“, sagt Daniela.

„Jetzt kann er sein Selbstwertgefühl sonstwo aufpimpen. Ich bin mir dafür zu schade.“ Mit Eifersucht hatte Danielas Reaktion übrigens nichts zu tun. „Eifersucht hängt grundsätzlich mit Besitzdenken und Verlustängsten zusammen“, erklärt Tornieporth. „Bei einem ,Friend with benefits‘ ist das nicht relevant. Ich möchte ihn als Frau nicht besitzen, wir wollen uns nur genießen.“ Größter Vorteil: Sex ohne Verpflichtung.

So verlockend einfach alles klingt, eine Freundschaft Plus ist genauso wie jede andere Beziehung ein sensibles Gebilde, für das die Beteiligten auch was tun müssen. Es besteht immer die Gefahr, in die Verhaltensmuster einer echten Beziehung zu verfallen. Das bedeutet dann oft das Ende des Arrangements. Als Nachteile einer Freundschaft Plus nannten 81 Prozent der amerikanischen Studenten die Angst, sich in den Freund oder die Freundin zu verlieben.

Ein Sexpartner, der immmer verfügbar ist

Nur 35 Prozent hatten die Sorge, dass die Freundschaft dabei zerstört wird. 16 Prozent würden sich wünschen, dass der Partner sich offen zu der Freundschaft bekennt. 12 Prozent gaben an, dass sie beim Sex ein ungutes Gefühl haben. Sex ohne Verpflichtung ist mit 74 Prozent der am häufigsten genannte Vorteil einer Freundschaft Plus. Das ist wenig überraschend, denn das macht eine solche Freundschaft eben aus.

69 Prozent freuen sich darüber, immer einen verfügbaren Sexpartner zu haben. 26 Prozent empfinden es als besonders schön, dass sie Sex mit einem ihnen vertrauten Menschen haben und nicht gezwungen sind, sich nach dem schnellen Abenteuer umzusehen. Für 13 Prozent der Befragten ist eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen in gewisser Weise auch eine Beziehung, obwohl man nach außen hin weiter als Single gilt.

Erotische Spiele mit einem vertrauten Menschen

Dieses kleine Geheimnis, diese verschwiegene Bettgeschichte ist oft ein zusätzlicher Thrill, der die Erotik so besonders macht. Ähnlich wie bei einer Affäre, die im Gegensatz zum „Alltagssex“ einer festen Beziehung immer auch noch den Reiz des Verborgenen und Verbotenen hat. Liza und Falk haben gerade diesen Aspekt besonders kultiviert: „Es ist einfach ein erotisches Spiel. Manchmal verabreden wir uns ganz konspirativ per SMS zum Sex an einem ungewöhnlichen Ort.

Vor Kurzem sogar mitten in der Nacht auf einer Baustelle. Ich weiß nicht, ob ich das tun würde, wenn ich mit Falk zusammen in einer Wohnung wohnen würde. Da ist es eben einfach und bequem, da muss ich nur neben mich greifen und ich spüre ihn.“ Für Liza ist deswegen klar, wann es mehr wird und sie ihre Freundschaft mit Falk auf einen Prüfstand stellen muss: „Wenn ich plötzlich Lust habe, meinen Freundinnen von ihm zu erzählen, dann ist es ein anderes Gefühl, dann will ich ihn ganz.“

So lange, bis der Richtige kommt

Aber das wird nie passieren, da ist sie sich sicher. „Wir kennen uns inzwischen so gut, dass wir genau wissen, es würde in einer Katastrophe enden, wenn wir beschließen, ein Paar zu sein.“ Und deshalb machen sie so weiter – bis ihnen eines Tages die Richtigen begegnen. Und dann? „Keine Ahnung. Seine Handynummer werde ich aber behalten, wer weiß, wozu die noch gut ist.“

Verboten – Erlaubt

Genau wie in jeder anderen zwischenmenschlichen Beziehung gibt es bei einer Freundschaft mit gewissen Vorzügen ungeschriebene Gesetze, die eingehalten werden sollten, damit es keinen Streit und keine verletzten Gefühle gibt. Was ist erlaubt, was verboten?

VERBOTEN

Schwärmen: Der „Friend with benefits“ ist nicht die beste Freundin. Geschichten über andere tolle Männer oder ein sich vielleicht anbahnendes Liebesverhältnis sind nichts für seine Ohren.

Schwätzen : Dass man auch ins Bett geht, geht niemanden was an. Damit werden unter Umständen andere Männer auf Distanz gehalten, die als potenzielle Partner infrage kommen. Wer diskret damit umgeht, muss außerdem seinen Freund mit gewissen Vorzügen nicht ganz aus seinem Leben werfen, wenn man sich irgendwann fest bindet.

Kontrollieren: Er ist nur ein Freund! Telefonkontrollen wie „Wo warst du gestern Abend?“ und „Was machst du heute?“ empfindet er als Einengung. Wenn man sich verabreden will, fragt man einfach danach, also: „Wollen wir uns heute abend treffen?“Verlieben : Absolutes Tabu und sofortiges Ende jeder Freundschaft Plus. Es gibt eine Ausnahme: Wenn beide entdecken, dass sie plötzlich mehr füreinander empfinden als Freundschaft.Einziehen : Männer reagieren panisch, wenn Frauen persönliche Dinge in ihrer Wohnung liegen lassen, und haben immer gleich Angst, dass das nur der erste Schritt vor einem Umzug ist.

Verboten-Erlaubt

ERLAUBT

Experimentieren: Im Bett geht alles. Gerade in einer Freundschaft Plus kann man oft noch besser über sexuelle Vorlieben sprechen als mit einem Freund, in den man richtig verliebt ist. Und natürlich darf man das auch ausleben.Pausieren: Wenn Sex gerade nicht so wichtig ist, darf man auch „Nein“ sagen. Es ist nur eine Freundschaft mit besonderen Vorzügen. Die Freundschaft steht im Vordergrund. Den Sex gibt’s obendrauf.Flirten: In einer Freundschaft Plus gibt es keine Exklusivrechte. Jeder darf mit jedem flirten und daten – auch wenn so ein Date im Bett landet.Kuscheln: Der Friend with benefits ist kein Sex-Roboter, den man ein- und ausschaltet wie einen Vibrator. Natürlich dürfen Sie nach dem Sex, vor dem Sex (oder anstelle von Sex) nur in seinem Arm liegen und kuscheln.Profitieren: Ein Mann ist nicht nur im Bett eine wunderbare Sache, manchmal kann man ihn auch bei anderen Dingen sehr gut gebrauchen, zum Beispiel Kisten schleppen, Wände streichen, Fußboden abziehen. Niemand hat gesagt, dass er nur einen einzigen Benefit haben darf!

Buchtipp

In ihrem neuen Buch „Wir, intim. Das Sexbuch“ beschreiben die Münchner Bestsellerautoren Dietlind Tornieporth und Thilo Mischke den neuen Trend „Friends with benefits“. Das Buch ist im Heyne-Verlag erschienen und kostet knapp zwölf Euro.

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