Fruchtbare Tage: Wie kann ich meinen Eisprung berechnen?

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So ermittelt man die fruchtbaren Tage

Wann kann ich am besten schwanger werden? Oder wann muss ich unbedingt verhüten? Wer nicht hormonell, zum Beispiel mit der Pille verhütet, hat wenig Aufschluss darüber, wann der Eisprung im weiblichen Körper stattfindet. Es gibt aber einige Möglichkeiten, die fruchtbaren Tage abzuschätzen oder zu berechnen. Wir stellen sie vor.

So ermittelt man die fruchtbaren Tage:

Eisprungkalender

Bei der Kalendermethode trägt die Frau ihre Zykluslänge und die tägliche sogenannte Basaltemperatur (direkt nach dem Aufwachen gemessen) in einen speziellen Vordruck, einen Fruchtbarkeitskalender, ein. Ein Temperaturanstieg kündigt den Beginn der fruchtbaren Tage an.

Wer einen regelmäßigen Zyklus hat, kann auch einen Eisprung-Rechner wie diesen hier von babyclub.de zur Berechnung benutzen. Er zeigt auch an, wann das Baby eher männlich oder weiblich wird.

Zervixschleim-Methode

Der Zervixschleim (im Gebärmutterhals gebildetes Sekret) verändert sich während des Zyklus. Kurz vor dem Eisprung nimmt der Ausfluss zu, wird dünnflüssiger und glasklar. Zieht der Zervixschleim zwischen Daumen und Zeigefinger Fäden, ist das ein Hinweis auf den Eisprung.

Ovulationstest

Der Ovulationstest misst den Anstieg des Ovulationshormons LH (luteinisierendes Hormon) im Urin, das den Eisprung und die Gelbkörperbildung fördert - rund 24 bis 36 Stunden vor dem Eisprung steigt der Pegel. Der Test vermeldet also die beiden Tage eines Zyklus, an denen die Chance, schwanger zu werden, am höchsten ist.

Fertilitätsmonitor

Der Fertilitätsmonitor liefert besonders zuverlässige, umfassende Informationen zu den fruchtbaren Tagen. Der Monitor misst den Gehalt der Hormone Östrogen und LH mittels eines Urin-Teststäbchens, das man in das Gerät einlegt. Sobald der Monitor einen Anstieg des Östrogenspiegels registriert, wird auf dem Display hohe Fruchtbarkeit angezeigt.

Wird auch ein LH-Anstieg erfasst, bedeutet dies, dass der Eisprung kurz bevorsteht: Der Monitor zeigt nun maximale Fruchtbarkeit an. Er vermeldet demnach neben dem Tag des Eisprungs noch bis zu fünf weitere Tage erhöhter Fruchtbarkeit - insgesamt also sechs. Das erklärt sich so: Das Fruchtbarkeitshormon Östrogen wird bereits einige Tage vor dem Eisprung produziert, um die Spermien in der Vagina in diesem Zeitraum lebensfähig zu halten. Der Wert lässt sich im Fertilitätsmonitor bestimmen - was die Chance, schwanger zu werden, fast um das Doppelte erhöht. Das Gerät ist für alle Frauen mit einem Zyklus von 21 bis 42 Tagen geeignet und in der Apotheke erhältlich.

Vor der Entscheidung für eine dieser Methoden empfiehlt sich eine individuelle Beratung beim Frauenarzt.

Video: Mit Hilfe des Eisprungkalenders schwanger werden >>>

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