Fuerteventura – Willkommen auf der Insel der Sonne!

kitesurf en la playa
Eine beliebte Freizeitbeschäftigung auf Fuerteventura: Kitesurfen
Foto: Promotur Turismo Canarias

Wer im März Strandurlaub machen will, sollte auf die zweitgrößte Kanaren-Insel reisen. Hier blüht jetzt alles im schönsten Sonnenschein.

Meine Lieblingsinsel begrüßt uns mit 22 Grad, herrlichem Sonnenschein und einer frischen Meeresbrise. Ein warmer Empfang auf Fuerteventura. Um dem feuchtkalten Vorfrühling zu Hause zu entkommen, gibt es für uns nichts Besseres, als ein paar Tage auf der zweitgrößten Insel der Kanaren zu verbringen. Denn jetzt im März ist es hier vor der Küste Afrikas schon so schön wie bei uns eigentlich nur im Sommer. Diesmal wohnen wir im Ferienort Costa Calma, der im Südosten von Fuerteventura liegt. Wer lange Strandspaziergänge liebt, ist hier genau an der richtigen Adresse: Bei Costa Calma beginnt die 30 Kilometer lange Playa Sotavento, die sich bis zur Südspitze der Insel erstreckt. Auch für Windsurfer ist die Ostküste mit ihrem ablandigen Wind ein wahres Paradies. Wir sitzen gemütlich am Strand und schauen fasziniert dabei zu, wie die Surfer in der Brandung ihre meterhohen Luftsprünge machen. Wer hier baden will, sollte jedoch vorsichtig sein. Denn der Wellengang haut einen viel schneller von den Füßen, als man sich vorstellen kann.

Nach ein paar Tagen entspannten Strandurlaubs machen wir einen Ausflug in den Norden der Insel. Es geht in den Naturpark El Jable. Das ist ein riesiges Wüstengebiet mit Wanderdünen, das direkt ans Meer grenzt. Als wir aussteigen, um ein paar Schritte zu gehen, fühlen wir uns wie mitten in der Sahara: winzig klein und ein wenig verloren. Jetzt bräuchte man Kamele! Die gibt es auf Fuerteventura aber nur im Süden der Insel: im Kamelpark bei La Lajita. Und dort kann man auch auf den Tieren reiten. Zurück nehmen wir den Weg über die raue Westküste. Statt langer Sandstrände gibt es hier Felsen und schroffe Steilküsten. Früher konnte man bei Pajara an der Playa de Garcey auch das Wrack des Kreuzfahrtschiffes "American Star" bestaunen. Aber seit letztem März hat das Meer die Überbleibsel ganz verschlungen.

Bei Ajuy fahren wir zu einem Abstecher ins Inselinnere, um uns die ehemalige Hauptstadt Betancuria anzusehen. Der gepflegte Ort steht unter Denkmalschutz und ist mit prächtigen Häusern und Adelspalästen wirklich sehenswert. Genau wie das historische Dörfchen Antigua, das ganz in der Nähe liegt. Hungrig kehren wir abends bei "Don Antonio" ein. Der Gasthof liegt nicht weit von Betancuria in Vega de Rio Palmas. Besonders gut sind seine Lamm- und Zicklein-Gerichte (je ca. 12 Euro). Auch die Liebe zu Fuerteventura geht nämlich durch den Magen.

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