Gallenblasenentzündung

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Krankheitsbild

Gallenblasenentzündung: Definition, Ursachen und Symptome

Bei einer Gallenblasenentzündung handelt es sich um einen schmerzhaften und gefährlichen Infekt. Doch wie entsteht eigentlich eine Gallenblasenentzündung? Die Gallenblase ist ein kleines Organ unterhalb der Leber. Ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, mit Hilfe der Gallensäure bei der Aufspaltung von schwer verdaulichen Nahrungsfetten zu helfen. Bestimmte Stoffe in der Gallensäure, zum Beispiel Cholesterin, können sich zu kleinen Steinchen verfestigen. Wenn diese die Wand des Blasenorgans reizen oder ihre Abflusswege verstopfen, kommt es zur Gallenblasenentzündung.

Seltener wird die Gallenblasenentzündung aufgrund von Verletzungen, Operationen, Schwangerschaften, künstlicher Ernährung oder einer Blutvergiftung ausgelöst. Eine Starle Gallenblasenentzündung ist lebensgefährlich, weil sie auf andere Organe übergreifen kann. Dann ist eine schnelle Operation notwendig. Die Symptome der Gallenblasenentzündung verstärken sich allmählich im Verlauf mehrerer Tage. Bei einer Gallenblasenentzündung treten Schmerzen im Bauchbereich, Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Fieber und Übelkeit auf. In manchen Fällen der Gallenblasenentzündung färbt sich die Haut gelb. Wenn der Arzt die Region unter den Rippen abtastet, spüren viele Patienten mit einer Gallenblasenentzündung Schmerzen .

Gallenblasenentzündung: Behandlung

Die Therapie einer Gallenblasenentzündung hängt davon ab, wodurch die Gallenblasenentzündung ausgelöst wurde. Bei Steinleiden ist in der Regel eine operative Entfernung der Gallenblase ratsam, da sonst jeder Zeit eine erneute Gallenblasenblasenentzündnung auftreten kann. Der Körper kann zum Glück auf die Gallenblase verzichten. Die Gallenflüssigkeit wird dann direkt von der Leber in den Verdauungstrakt abgegeben. Allerdings sollte auf bekömmliche Kost geachtet werden.

Gallenblasenentzündung: Vorbeugen und Selbsthilfe

Viel Bewegung und abwechslungsreiche Mischkost mit wenig Fleisch, Fett, Salz - und viel Gemüse senken das Risiko einer Gallenblasenentzündung. Außerdem sollte man Übergewicht abbauen (aber keine Crash-Diäten!), Alkoholkonsum reduzieren und täglich mindestens zwei Liter trinken (Wasser, Früchte-, Kräuter- und Harntees beziehungsweise mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte). Auch das kann einer Gallenblasenentzündung vorbeugen. Zudem darauf achten, dass der Cholesterinspiegel niedrig ist. Hilfreich für die Galle sind zudem pflanzliche Mittel mit Königsartischocke, Löwenzahn und Javanischem Gelbwurz. Pestwurz erleichtert die natürliche Ausscheidung von Nierengrieß (als Tropfen, Kapseln oder Tees in der Apotheke).

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