Gehen oder laufen: Wie komme ich trockener ans Ziel?

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So bleibt ihr bei einem Regenguss trockener

Wie sollte es anders sein: Plötzlich kommt ein heftiger Schauer - und man hat mal wieder keinen Regenschirm in der Handtasche. Doch hilft es jetzt zu rennen oder zu gehen?

Manchmal ist es wie verflixt: In einer Minute ist strahlender Sonnenschein und dann auf einmal regnet es wie aus Kübeln. Dass man da nicht trockenen Fußes nach Hause kommt, ist ja schon fast logisch. Doch habt ihr euch auch schon mal gefragt, ob es sich lohnen würde ganz schnell zu laufen, um trockender zu bleiben? Oder macht das keinen Sinn, weil man dann mehr Regentropfen "erwischt", als wenn man normal weitergehen würde...?!

Grundsätzlich ist die Frage nicht so einfach zu beantworten, wie man anfangs meinen würde. Ob man mehr vom Regen getroffen wird, hat unterschiedliche Faktoren. Je größer die Fläche ist, auf der die Tropfen aufkommen können, desto mehr "fängt" man sich auch welche. Kleinere Fläche = weniger Tropfen, größere Fläche = mehr Tropfen. Logisch.

Weiter kann man sagen, dass, gegeben dem Fall, dass der Regen direkt, in gleicher Masse und schnurgerade von oben kommt, die gleiche Menge Wasser auf den Boden trifft. Der entscheidende Faktor: Die Menge des Wassers ist die gleiche, nur die Zeit in der es auf deinen Körper auftreffen kann, bevor du dich ins Trockene retten kannst, ist wichtig. Ein längerer Weg im Regen zum Ziel lässt dich mehr durchweichen. Hier hilft es also ganz schnell zu laufen und flink das Ziel zu erreichen. Fazit: Rennen lässt dich trockener ankommen.

Und trotzdem: Irgendwie hat man beim Rennen den Eindruck gerade auf der Vorderseite nasser zu werden als am Rücken. Auch hier gilt: Die Wahrnehmung trügt. Bei Regen der direkt und gerade von oben kommt, trifft immer die gleiche Menge Tropfen auf die Erde - egal, wie man sich beeilt.

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