Geranien als Balkonblumen - Tipps und Pflege

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Beliebt und antibakteriell

Sie gehört zu den beliebtesten Balkonblumen der Deutschen und trotzdem hat sie einige Geheimnisse, die wir heute lüften werden. Plus: Tipps, wo sich Geranien am wohlsten fühlen.

Pelargonien, wie Geranien auch genannt werden, sind echte Dauerblüher auf unserem Balkon. Kein Wunder also, dass sie mit Abstand zu den beliebtesten Pflanzen im Balkonkübel zählen. Ob stehend oder üppig herunterhängend, die kräftigen Farben lassen jedes Draußenwohnzimmer im Sommer leuchten. Mittlerweile gibt es Geranien nicht nur im klassischen Rot. Sie wurden bis jetzt auch in Pink, Rosa, Weiß, sowie zweifarbig gezüchtet. Es gibt sogar mittlerweile Exemplare mit gelben Blüten.

 

Ab wann dürfen Geranien auf den Balkon?

 

Da Geranien urspünglich in Südafrika beheimatet sind, vertragen sie Kälte eher schlecht. Um die empfindlichen Pflanzen zu schützen, empfiehlt es sich, sie erst auf den Balkon zu setzen, wenn es keinen Nachtfrost mehr gibt. Nach einer alten Bauernregel soll das Mitte Mai nach den Eisheiligen der Fall sein. Die meisten der hierzulande angebotenen Geranien halten nur ein Jahr. Wer jedoch eine Züchtung mit mehr Lebendauer erworben hat, muss wissen: Geranien sind nicht winterhart und müssen daher je nach wetterlage ab Spätherbst nach drinnen gepflanzt werden.

 

Was ist der beste Standort für Geranien?

 

Geranien sind Sonnenanbeter und vertragen deswegen auch einen sonnigen Standort, um ihre Blüten in voller Pracht zu zeigen. Wäghlen Sie also eine Ecke ihres Balkons aus, die herrlich sonnig ist. Hier fühlen sich die Geranien dann am wohlsten.

 

Wie oft muss ich Geranien gießen?

 

Wer ordentlich in der Sonne sitzt, braucht eben auch viel Wasser. Bedenken Sie vorm Geranien-Kauf: Eine einzige Pflanze benötift im Schnitt etwa fünf Liter Wasser pro Woche - nicht wenig. Die Erde einer Pelargonien sollte immer feucht sein, jedoch nie im Wasser stehen. Das heißt natürlich auch: Gießen, gießen, gießen. So anspruchslos, wie sie immer scheint, ist eine Geranie tatsächlich doch nicht.

 

Welche Erde brauchen Geranien und wie oft muss ich sie düngen?

 

Gut gepflegte Geranien blühen von Mai bis in den Herbst hinein. Die Balkonpflanze ist ein guter Nährstoffverwerter und braucht entsprechend viel davon. Wer also lange etwas von der Blütenpracht haben will, sollte die Geranie auch regelmäßig düngen. Fügen Sie dem Gießwasser alle zwei Wochen einen Langzeitdünger bei. Achten Sie bei der Erde darauf, ein gutes Substrat zu verwenden, welches locker und luftig ist. So bildet sich keine Staunässe, die die Geranie schlecht verträgt.

 

Geranien - unglaubliche Fakten zur Balkonblume

 

Geranien kennt jeder seit seiner Kindheit, trotzdem haben sie einige Geheimnisse, von denen wir so nichts geahnt haben. Wussten Sie zum Beispiel, dass die Unterart der Duftpelargonie bei Reibung einen Geruch von Minze, Zitronen, Rosen oder Gewürzen versprüht?! Das riecht für uns angenehm, Schädlinge hingegen finden den Geruch gar nicht anziehend und machen einen Bogen um die Geranie. Das macht sie auch zu einem idealen Begleiter im Beet, neben anderen Pflanzen, die eben diesen Abwehrmechanismus nicht besitzen. Zudem hat die Duftpelargonie noch eine andere tolle Eigenschaft. In ihr schlummern ätherische Öle, die antibakteriell und entzündungshemmend wirken und auch in der Kosmetik- oder Pharmaindustrie Anwendung finden.

 

Geranien überwintern - so geht's!

 

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