Geranien: So pflegen Sie ihre Balkon-Blumen

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6 Pflege-Tipps für Ihre Geranien
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So einfach geht's

Die Geranie ist die beliebteste deutsche Balkonpflanze. Kein Wunder! Schon mit ein bisschen Zuwendung blüht sie üppig unermüdlich.

1. Pelargonie, Geranie - was ist eigentlich was?

Zwar sprechen wir immer von Geranien, doch bei den Balkonblühern handelt es sich allesamt um Pelargonien, die ursprünglich aus Afrika stammen. Die eigentliche Geranie hingegen ist ein krautiges, winterhartes Gewächs. Die blüht zwar auch, aber niemals in Rot - und ihre Blüten sind klein und zart.

2. Was hilft bei braunen Flecken?

Die Pflanzen sind anfällig für den sogenannten Geranienrost. Dieser entsteht vor allem durch zu viel Feuchtigkeit, etwa in verregneten Sommern. Es ist ein Pilz, aber Fungizide helfen nur bedingt. Besser alle befallenen Blätter abknipsen - so bekommt die Pflanze auch mehr Luft.

3. Kann man die Pflanze vermehren?

Fast alle Pelargonien lassen sich durch Stecklinge vermehren. Bis Anfang September können Sie etwa 15 Zentimeter lange Triebe abschneiden. Entfernen Sie die unteren Blätter und die Blüten. Wenn Sie die Triebe mit der Schnittstelle in Anzuchterde stecken und regelmäßig gießen, werden sie bald Wurzeln treiben und Sie haben eine Pflanze mehr.

4. Können Geranien auch ausgepflanzt werden?

Wer die Balkon-Schönheiten ins Beet setzen möchte, sollte auf die Sorte achten. Aus Samen gezogene Pflanzen eignen sich gut, da sie schnell wachsen. Auch starkwüchsige Pflanzen mit duftenden Blättern sind gut zum Auspflanzen. Sorten mit gemusterten Blättern oder sehr großen Blütenständen bleiben lieber gut geschützt in Kübeln und Kästen.

5. Wie gedeihen sie am besten?

Auch wenn es unterschiedliche Sorten gibt: Alle Pelargonien lieben Sonne. Im Schatten wachsen sie eher kümmerlich und sind anfällig für Pilzbefall. Trotzdem vertragen sie keine Trockenheit, ihre Erde sollte immer feucht sein. Es darf jedoch keine Staunässe entstehen.

6. Was tun bei beulenden Blättern?

Keine Sorge: korkartige Knubbel sind nichts anderes als Wassereinlagerungen. Bei zu üppigem Gießen sammelt die Pflanze Feuchtigkeit, bis einige Zellen platzen und verschorfen. Bei gleichmäßigem Gießen verschwinden die Beulen von selbst.

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