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Allergie: Tipps und Therapie bei Heuschnupfen

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Neue Erkenntnisse

Heuschnupfen gehört zu den am häufigsten vorkommenden Allergien. Ursache für die allergische Erkrankung sind Pflanzenpollen und kleine Blütenstaubteilchen. Welche Therapiemöglichkeiten es gibt und welche weiteren Tipps gegen Heuschnupfen helfen können, erfahren Sie hier.

Therapie: Hyposensibilisierung

Bei Heuschnupfen empfiehlt sich eine Allergie-Impfung, die auch als spezifische systemische Immuntherapie oder Hyposensibilisierung bezeichnet wird. Bei dieser Therapie wird das Immunsystem mit einer langsam steigenden Dosis an den Allergie-Auslöser gewöhnt. Das ist zum einen möglich, indem das verdünnte oder leicht chemisch veränderte Allergen unter die Haut gegeben wird.

Zum anderen kann auch eine Einnahme per Tröpfchen oder Tabletten erfolgen – wie es typischerweise bei Heuschnupfen der Fall ist. Bei über 60 Prozent der Betroffenen lässt sich mit dieser Therapie eine anhaltende Verbesserung der Symptome erreichen.

Medikamente und Nahrungsmittel

Neben Pflanzenpollen kann auch eine Medikamentenallergie oder Nahrungsmittelallergie einen allergischen Schnupfen auslösen. Ist der Auslöser der Allergie identifiziert, hilft es in diesem Fall nur, ihn so konsequent wie möglich zu meiden. Oft ist es schwer herauszufinden, welche Nahrungsmittel, Medikamente oder auch einzelne Inhaltsstoffe einen allergischen Schnupfen auslösen. Die Suche nach den genauen Auslösern wird in der Regel in spezialisierten Allergiezentren durchgeführt.

Neue Studie: Allergie vor Ausbruch verhindern?

Forscher der Berliner Charité fanden heraus, dass Kinder mit einer Gräserallergie bereits mehrere Jahre vor den ersten Symptomen winzige Antikörper gegen die Pollen bilden. Mithilfe molekularer Testverfahren ließen sich diese Abwehrstoffe nachweisen. Eine frühe Entdeckung der Antikörper und damit eine rechtzeitige Therapie könnte so vielleicht den Ausbruch von Heuschnupfen verhindern. Ob das wirklich möglich wäre, wollen die Wissenschaftler jetzt testen.

Weitere Tipps bei Heuschnupfen

Betroffene, die an Heuschnupfen leiden, können im Alltag einige Tipps beachten, um die Symptome zu minimieren. Duschen Sie beispielsweise jeden Abend, um so ihren Körper von Pollen zu befreien und diese nicht über Nacht einzuatmen. Wechseln sie am besten auch ihre Alltagskleidung im Bad und nicht im Schlafzimmer. Lüften Sie in der Innenstadt am besten zwischen 6 und 8 Uhr morgens, auf dem Land hingegen abends zwischen 20 und 24 Uhr. Vermeiden Sie es auch, während der Zeit des Heuschnupfens ausgiebig Sport im Freien zu betreiben. Sie atmen sonst zu viele Allergene ein und riskieren so Atemnot oder schwere allergische Reaktionen.

Grundsätzlich sollten Sie auch immer daran denken, rechtzeitig ihre Medikamente einzunehmen. Antihistaminika lindern nicht nur die mit dem Heuschnupfen einhergehenden Symptome, sie wirken auch vorbeugend, weshalb sie am besten schon vor dem Pollenflug eingenommen werden sollten.

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