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Blasenfistel

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Blasenfistel: Definition, Ursachen und Symptome

Das Wort "Fistel" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt "Röhre". Innere Fisteln wachsen im Inneren des Körpers von einem Organ zum anderen. Äußere Fisteln erstrecken sich wie ein Schlauch von inneren Organen, zum Beispiel der Blase, nach außen zur Haut. Blasen-Scheiden-Fisteln bilden eine schlauchartige Verbindung zwischen den beiden Unterleibsorganen. So genannte Divertikulitis sind krankhafte Ausstülpungen im Darm, die sich entzünden. Dann können sie sich unter bestimmten Umständen zu Fisteln auswachsen. Enterovesikale Fisteln verlaufen zwischen Blase und Darm.

Unter Blasenfistel versteht man eine krankhafte Verbindung von Organen. Wer diese Krankheit bekommt und in einem Land mit moderner medizinischer Versorgung lebt, hat Glück im Unglück. Denn hier sind Behandlungen von Blasenfisteln zwar nicht immer einfach, doch meist erfolgreich. In anderen Regionen können die se schlauchartigen Gewebeveränderungen Menschen das Leben zur Hölle machen. Die Betroffenen leiden nicht nur unter den oft äußerst unangenehmen körperlichen Symptomen wie unkontrollierbarem Harnabgang - sie geraten deswegen auch häufig in die gesellschaftliche Isolation. Fisteln sind eigentlich nichts anderes als schlauchförmiges Gewebe, das aus einem Organ herauswächst. Es kann nach außen zur Haut gerichtet sein oder innere Organe miteinander verbinden. So verlaufen manche Blasenfisteln zu Darm, Scheide oder Gebärmutter. Mit schlimmen Folgen. Eine normale Entleerung der Harnblase ist nicht möglich und der Urin geht andere Wege als normal.

Die Ursache der Erkrankung können Verletzungen, Infektionen, Tumore und manchmal die Nebenwirkungen chirurgischer Eingriffe sein. In armen Ländern zählen auch Komplikationen bei Schwangerschaften zu den Auslösern. In den Wohlstandsländern trägt eine ungesunde Lebensweise zur Bildung von Fisteln bei. Eine Ernährung, die reich an Zucker und Fett, aber arm an Ballaststoffen ist, schwächt die Darmmuskulatur und führt zu Ausstülpungen im Verdauungsorgan. Falls diese sich entzünden, begünstigen sie das Wachstum von Fisteln. Es besteht übrigens auch die Gefahr, dass die Ausstülpungen Krebs hervorrufen. In schweren Fällen sind erhebliche Probleme bei der Entleerung der Blase möglich. Urin tröpfelt eventuell aus der Scheide oder der Haut. Manchmal wird auch Stuhlgang mit dem Harn ausgeschieden.

Behandlung der Blasenfistel

Bei einer guten medizinischen Versorgung kann die Blasenfistel rechtzeitig erkannt und behandelt werden, bevor sie spürbaren Schaden anrichten. Sie können sich von allein wieder zurückentwickeln. Meist müssen sie aber operativ entfernt werden. Am häufigsten wird eine so genannte Fistelspaltung (medizinisch: Fistulotomie) vorgenommen. Hier wird die Röhre der Länge nach gespalten.

Blasenfistel: Vorbeugen und Selbsthilfe

Da eine ungesunde Lebensweise zur Bildung der Blasenfistel beitragen kann, ist eine gesunde Ernährung wichtig, um Fisteln vorzubeugen. Man sollte wenig Zucker und Fett essen, dafür mehr Ballaststoffe.

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