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Diabetes: Auf die Ernährung kommt es an!

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Diabetes

Früher war die Diabetes-Küche von Verboten geprägt. Heute weiß man, gesunde Mischkost, möglichst frisch und abwechslungsreich, kommt Diabetikern zugute.

Das richtige Verhältnis von Fett, Kohlenhydraten und Eiweißen, eine schonende Zubereitung und eine passende Portionsgröße bestimmen das Einmaleins der Diabetes-Ernährung. Bestimmte Nahrungskomponenten können dabei von den Betroffenen selbst aktiv beeinflusst werden.

Kalorien berechnen

Bei Diabetes ist es wichtig nicht zu viele überflüssige Pfunde mit sich herumzuschleppen bzw. diese sogar zu verlieren. Umso dringender ist es, den täglichen Kalorienverbrauch auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen anzupassen. Zur Errechnung des eigenen Kalorienbedarfs gibt es eine einfache Formel: Persönliches Gewicht in kg x 30 = Persönlicher Kalorienbedarf in kcal. Diabetiker, die ein paar Kilos verlieren möchte, sollten außerdem fettreiche Nahrung aus ihrem Ernährungsplan streichen (500kcal werden für eine langfristige Gewichtsabnahme empfohlen) oder ihre körperliche Aktivität steigern.

Mehr pflanzliches Fett

Tierische Fette enthalten viel Cholesterin und gesättigte Fettsäuren. Diese fördern die Arterienverkalkung und sind demnach besonders für die Diabetes-Ernährung ungeeignet. Dagegen sind in pflanzlichen Fetten und Ölen (Rapsöl, Olivenöl) vor allem ungesättigte Fettsäuren enthalten. Sie senken den Cholesterinspiegel im Blut und wirken so schützend auf die Blutgefäße.

Langsame Kohlenhydrate bevorzugen

Die Deutsche-Diabetes-Gesellschaft empfiehlt die diabetische Ernährung auf Kohlenhydrate als Basis aufzubauen. Ungefähr 60 Prozent sollte der Anteil „langsamer“ Kohlenhydrate, wie z.B. Lebensmittel mit langen Zuckerketten ausmachen. Vorteile dieser Zucker und Stärken sind zum einen die langanhaltende Sättigung aufgrund von mehr Ballaststoffen. Zum anderen müssen sie im Dünndarm mit Hilfe von Enzymen in einzelne Zuckerbausteine zerlegt werden und können so nur langsam ins Blut vordringen, was einen langsamen Anstieg des Blutzuckers zur Folge hat.

Beispiele für langsame Kohlenhydrate sind:

Vollkornbrot, Vollkornnudeln

Vollkornreis, Mais

Kartoffeln, Kartoffelprodukte, Pommes, Klöße

Gemüse, Saft, Obst

Milch, Milchprodukte, Milcheis

Plätzchen, Mürbeteig, Hefekuchen

Mit der richtigen Auswahl an Kohlenhydraten können Betroffene den Blutzuckerwert und das Gewicht positiv beeinflussen.

Gute Mischung – Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate

Verglichen mit dem Kohlenhydrat-Anteil in der Diabetes-Ernährung sollten Eiweiße einen geringen Stellenwert ausmachen. Eiweißhaltige Nahrung enthält viel Fett und belastet die Ausscheidungsfunktion der Nieren bei einer diabetesbedingten Schädigung im hohen Ausmaße.

Experten empfehlen daher eine diabetische Ernährungsweise in folgender Zusammensetzung:

- langsame Kohlenhydrate basierend auf Getreide, Gemüse, Kartoffeln und Obst : 40 -60 Prozent

- Fette: 25 – 40 Prozent, basierend auf pflanzlichen Fetten und Fischfett

- Eiweiß: 10 – 20 Prozent

Ausreichend trinken

Auch die Flüssigkeitszufuhr spielt bei Diabetikern eine große Rolle. Durch genügend Flüssigkeit im Körper fließt das Blut schneller und Gehirn- und Muskelzellen werden besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Daher empfiehlt sich eine Flüssigkeitsaufnahme von etwa 1,5 bis 2 Liter über den Tag verteilt. Für Diabetiker, die an Herzschwäche leiden, empfiehlt sich nicht mehr als 1 bis 1,5 Liter über den Tag verteilt aufzunehmen. Jedoch ist eine ärztliche Absprache unerlässlich. Ideal zur Flüssigkeitsaufnahme sind Mineralwässer, ungesüßte Schorlen, Apfel- und Fruchtsäfte ohne Zuckerzusatz und Kräutertees.

Quelle: Stiftung Warentest: Medikamente kompakt - Diabetes

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