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Die Heilkraft der chinesischen Medizin (TCM)

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Die fernöstliche Therapie wird immer beliebter. Zu Recht: Sie betrachtet den ganzen Menschen

Damals, im alten China, wurden Ärzte dafür bezahlt, dass ihre Patienten gesund blieben. Wurde jemand krank, gab's für den Behandler kein Geld mehr. Dieses Beispiel zeigt, wie unterschiedlich die Grundsätze fernöstlicher und westlicher Medizin sind. Hierzulande hat man manchmal das Gefühl, die Arztpraxis sei eine Art Reparaturwerkstatt. Experten für traditionelle chinesische Medizin (TCM) konzentrieren sich dagegen nicht nur auf Krankheitssymptome, sondern betrachten den ganzen Menschen, seine Gefühle und seine Lebensumstände. Denn laut TCM ist der Mensch nur dann gesund, wenn Körper, Seele und Geist im Gleichgewicht sind. Jede Therapie beginnt mit einem ausführlichen Patientengespräch sowie der Untersuchung von Gesicht, Puls und Zunge. Dort zeigt sich, wie es um das "Qi" des Patienten bestellt ist – Energie, die auf unsichtbaren Bahnen ("Meridianen") den Körper durchfließt. Störungen des Qi zu orten und zu beseitigen ist die Aufgabe der TCM.

Akupunktur: Nadeln auf den Punkt gebrachtDie wohl bekannteste Methode, den Energiefluss zu regulieren, ist das Einstechen von dünnen Metall- oder Silbernadeln in bestimmte Stellen des Körpers. Rund 400 solcher Akupunkturpunkte gibt es. Sie sind auf den Meridianen angeordnet. Das Einstechen der Nadeln beeinflusst den Fluss des Qi und damit das mit diesem Punkt in Verbindung stehende Organ. Eine Reihe von wissenschaftlichen Studien belegt, dass Akupunktur tatsächlich wirkt. Es gibt unter anderem Beweise für die Vorbeugung vor Migräneattacken und den Anti-Schmerz-Effekt bei Rheuma im Knie.

Kräuter: Apotheke aus der NaturDie Kräutertherapie ist für TCM-Ärzte noch wichtiger als das Nadeln. In China arbeiten sie mit rund 600 verschiedenen Heilpfl anzen. TCM-Experten bei uns verwenden immerhin 200 davon. Sie mischen sie nach jahrtausendealten Rezepten. Anders als in der westlichen Medizin wird die Zubereitung exakt auf den Patienten abgestimmt. Oft besteht ein Tee aus sechs bis zwölf verschiedenen Kräutern, Samen und Wurzeln. Die Wirksamkeit dieser grünen Apotheke ist auch bei westlichen Medizinern unumstritten. Allerdings braucht der Arzt dafür viel Erfahrung. Ohne das entsprechende Fachwissen können sich die Symptome durch die chinesische Kräutermedizin sogar verschlimmern.

Qigong: Dynamische EntspannungMit Qigong kann der Patient mittels langsamer, fließender Bewegungen selbst sein Qi beeinflussen. Besonders wichtig ist bei der Kombination aus Gymnastik und innerer Einkehr die ruhige Atmung. Aus westlicher Sicht ist das Heilsamste am Qigong der Entspannungeffekt.

Tuina: Harmonie durch Druck-MassageUrsprünglich vor fast 5 000 Jahren als Wohlfühlmassage entwickelt, ist Tuina heute in der TCM die Ergänzung zur Akupunktur. Beim Kneten und Drücken stimuliert der Masseur ebenfalls ausgewählte Punkte auf den Meridianen. Damit löst er unter anderem Blockaden im Energiefluss. Tuina eignet sich nicht nur bei Rücken- und Gelenkproblemen, sondern kann auch Kopfschmerzen wegzaubern und zu erholsamem Schlaf verhelfen. Auch beim Massieren ist die Kunstfertigkeit des Behandelnden wichtig. Wer sich für TCM interessiert, sollte sich deshalb am besten an eine Spezialklinik wenden. Dort kann man sicher sein, dass die Ärzte ihr Handwerk beherrschen.

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