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Durchgangssyndrom

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Krankheitsbild

Durchgangssyndrom: Definition, Ursachen und Symptome

Unter dem Durchgangssyndrom versteht man eine zeitweilige Verwirrung. Ungewohnte Situationen regen auf, zum Beispiel ein Aufenthalt im Krankenhaus. Umso mehr, wenn eine Operation nötig ist. In vielen Fällen reagieren Patienten sogar mit zeitweiliger Verwirrtheit. Mediziner sprechen dann von einem Durchgangssyndrom, weil es meist vorübergehender Natur ist. Es gibt unterschiedliche Ursachen. Der medizinische Eingriff belastet das Nervensystem. Auch Organstörungen, Verletzungen oder Flüssigkeitsmangel können verantwortlich sein. Zugleich haben Betroffene meist Angst vor der klinischen Umgebung. Der "Mandelkern" des Gehirns reagiert überaktiv: Wenn er Bedrohungen wahrnimmt, versetzt er Körper und Seele in Alarmzustand. Andere Hirnbereiche, die neue Eindrücke ruhig einschätzen können, werden vorübergehend unterdrückt. Ähnlich wie bei einem Schock oder einer Kurzschlussreaktion. Beim Durchgangssyndrom ist das nervliche Durcheinander so groß, dass psychische Störungen auftreten. Es kann zu Nervosität, Überaktivität und panischen Handlungen kommen. Ebenso sind Lethargie und Teilnahmslosigkeit möglich. Die Patienten wissen oft nicht mehr, wo sie sich befinden, und leiden auch unter einer gestörten zeitlichen Wahrnehmung. Das Denken ist verlangsamt und beeinträchtigt. Manchmal treten auch Halluzinationen auf.

Durchgangssyndrom: Behandlung

Beruhigend und einfühlsam auf die Patienten mit Durchgangssyndrom einwirken. Medikamente lindern die Symptome, die meist nach einigen Tagen vorbei sind.

Durchgangssyndrom: Vorbeugen und Selbsthilfe

Vorsicht mit Alkohol, der nervliche Überreaktionen fördert. Außerdem sollte man sich auf Klinik-Aufenthalte gut durch Gespräche mit Ärzten und Angehörigen vorbereiten, um die Gefahr eines Durchgangssyndroms zu minimieren.

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