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Erkältung (Husten, Schnupfen, Heiserkeit)

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Krankheitsbild

Definition, Ursachen und Krankheitsverlauf von Erkältung (Husten, Schnupfen, Heiserkeit)

Die Symptome einer ganz normalen Erkältung laufen in verschiedenen zeitlichen Phasen ab: Beginnend mit Halsschmerzen kommen Schnupfen, Gliederschmerzen, dann Husten hinzu, bis die Beschwerden abklingen. Wenn es draußen nasskalt und drinnen warm und trocken ist, wird unser Immunsystem (Körpereigenes Abwehrsystem, bestehend aus speziellen Abwehrzellen, die eindringende Keime erkennen und vernichten können) um bis zu 20 Prozent geschwächt. Dabei ist nicht die Kälte das Problem, sondern unser Organismus. Er reagiert bei vielen Menschen einfach zu langsam. Beim Wechsel vom warmen Wohnzimmer oder Büro an die frische Luft ziehen sich die äußeren Blutgefäße nicht schnell genug zusammen, Wärme geht verloren. Wenn wir dann frieren, wird die Durchblutung gedrosselt. Dadurch kommt auch die körpereigene Abwehrmannschaft nur noch im Schneckentempo vorwärts. Die Erkältung ist vorprogrammiert. Zusätzlich trocknet die Schleimhaut in Mund und Nase - wichtigster Schutzschild gegen Erkältungserreger - aus, weil wir uns fast nur noch in Räumen mit trockener Heizungsluft aufhalten. Diese Bedingungen sorgen dafür, dass die Erkältung beginnt: Viren (winzige Erreger, die über die Schleimhäute Krankheiten wie Erkältung oder Grippe verbreiten) können sich ausbreiten. Da sie keinen eigenen Stoffwechsel haben, nisten sie sich in fremden Zellen ein, um zu überleben. Dort vermehren sie sich in Windeseile.

Behandlung

Mit Halsweh beginnen die meisten Infekte der oberen Atemwege. Es kratzt im Hals, der Rachen ist gerötet und schmerzt. Soforthilfe: Mit Salbei- oder Kamillenlösung gurgeln. Am besten alle drei Stunden wiederholen. Halsbonbons mit Salbei lindern Schluckbeschwerden und töten gleichzeitig die Erreger ab. Außerdem viel trinken, damit die krankmachenden Keime ausgespült werden, bevor sich eine Entzündung festsetzen kann. Kräutertees wie Salbeitee mit Honig lindern Schmerzen und hemmen die Erkältung. Tipp: Nicht zu heiß trinken, damit der wunde Rachen nicht noch mehr geschwächt wird! Über Nacht fördern warme Halswickel die Durchblutung und stärken die lokale Abwehr. Dazu ein längs gefaltetes Baumwolltuch mit 250 Gramm angewärmtem Quark oder einer heißen zerdrückten Kartoffel füllen, um den Hals legen und mit einem Wollschal umwickeln.

Gegen Gliederschmerzen bei Erkältung helfen Erkältungsbäder mit ätherischen Ölen zum Beispiel Eukalyptus, Minze, Fichtennadeln und Kampfer wärmen den ganzen Körper, lindern Muskel- und Kopfschmerzen, regen die Durchblutung auch der Schleimhäute an. Im Anfangsstadium kann die Erkältung damit sogar besiegt werden. Denn durch die erhöhte Körpertemperatur werden Viren leichter abgetötet. Wichtig: Höchstens 15 Minuten bei 38 Grad baden, um den Kreislauf zu schonen. Danach mit Wärmflasche und heißem Holunderblütentee ins Bett. Das verstärkt den Abwehreffekt im Körper.

Bei Schnupfen helfen Nasenduschen und Aspecton® Nasenspray mit leicht hypertoner Meersalzlösung. Triefnasen kommen fast gleichzeitig mit Kopf− und Gliederschmerzen. Hilfreich sind Bäder und Inhalationen mit ätherischen Ölen, vor allem Eukalyptus und Minze. Sie lösen den Schleim und stärken die Nasenschleimhäute. Verstopfte Nasen werden durch Spülungen mit Kochsalzlösung befreit, Schnupfenviren gleichzeitig von den Schleimhäuten gespült.

Brustwickel lindern den Hustenreiz. Gegen Ende der Erkältung meldet sich meist ein trockener Reizhusten. Hier helfen Tees mit Honig, Hustensäfte mit Thymian oder Halstabletten mit Isländisch Moos. Ebenfalls lindernd wirkt es, einen Löffel Honig zu lutschen. Ein bewährtes Hausmittel bei Halsweh und Heiserkeit ist warme Milch mit Honig dank der entzündungshemmenden Inhaltsstoffe. Der Honig sollte aber erst in die trinkwarme Milch gegeben werden, sonst verliert er seinen schützenden Effekt! Ätherische Öle wie Thymian, Eukalyptus oder Myrtol sowie der Wirkstoff Acetylcystein lösen festsitzenden Schleim. Warme Brustwickel, die mit Lavendelöl beträufelt werden, nehmen nachts den Hustenreiz und sorgen für erholsamen Schlaf.

Vorbeugen und Selbsthilfe

Das Robert Koch Institut empfiehlt allen über 60, allen chronisch Kranken und denen, die viel Kontakt zu anderen haben, darunter vor allem Medizinpersonal, sich piksen zu lassen. Der Impfstoff wird jedes Jahr aktualisiert und enthält bereits die drei neuen Grippevarianten. Tipp: Man sollte jedes Jahr zur Impfung gehen, dann schützt der Impfstoff noch besser.

Selbsthilfe: Ihr Sechs-Punkte-Abwehrplan

Jeder kann sich mal mit einer Erkältung anstecken. Im Bus, beim Kollegen oder den Kindern. Schließlich sind in Erkältungszeiten über 200 Schnupfenviren unterwegs. So schaffen Sie es, trotzdem gesund zu bleiben.

Die Viren lauern überall: an Türklinken, Telefonhörern, Lichtschaltern. Häufiges Händewaschen (mindestens zehnmal täglich) hilft, sie loszuwerden, bevor die Erreger über unsere Hände in den Körper gelangen.

Die Nasenlöcher innen mit Öl oder Paraffin eincremen, das filtert Erkältungserreger, hält die Schleimhäute warm.

Morgendliche Wechselduschen - mit Warmwasser beginnen, kühl aufhören - verbessern die Schleimhautdurchblutung und stärken das Immunsystem. Auch ansteigende Fußbäder, erst lauwarm, später heißes Wasser zulaufen lassen, regen die Abwehr an. Schwitzen in Sauna oder Dampfbad jede Woche "reinigt" von innen heraus und beugt der Erkältung vor.

Heiße Brühe mit Hühnchen enthält viel Zink, der Abwehrhelfer in Erkältungszeiten. Essen Sie besonders kalziumreich (Brokkoli, Lauch, Milch, Käse, Vollkornbrot). Das Mineral wandelt Abwehrzellen in Killerzellen um. Greifen Sie täglich zu Obst. Äpfel, Mandarinen, Orangen und Kiwis enthalten viel Vitamin C, dem Abwehrklassiker schlechthin. In Meerrettich, Radieschen und Zwiebeln stecken Senföle, die eine antibiotische Wirkung haben und Bakterien abtöten.

Kommt Ihnen bekannt vor? Stimmt. Sport trainiert die Immunzellen. Stramme Spaziergänge, Walken, Joggen, Radfahren oder Schwimmen senken die Infektanfälligkeit für eine Erkältung fast um die Hälfte. Ideal ist ein moderates Training von 45 Minuten, dreimal in der Woche. Selbst wer 15 Minuten Licht und Luft genießt, zu Fuß zur Arbeit geht, gibt dem Immunsystem einen ordentlichen Schub.

Zusätzlich mobilisieren pflanzliche Extrakte wie Echinacea, Wasserdost, Wilder Indigo und Thuja (in der Apotheke rezeptfrei erhältlich) in Husten- und Schnupfenzeiten Ihr Abwehrsystem.

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