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Farbenblindheit

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Krankheitsbild

Definition, Ursachen und Krankheitsverlauf von Farbenblindheit

Bei Farbenblindheit handelt es sich um den Ausfall von Sinneszellen der Augen. Farben richtig zu erkennen, kann lebenswichtig sein - zum Beispiel an einem Ampelübergang. Auch bei der Auswahl von Lebensmitteln und Kleidung, dem schnellen Erfassen von Darstellungen oder dem Betrachten von Natur und Filmen spielen sie eine entscheidende Rolle. Etwa sechs bis acht Prozent der Bevölkerung kann manche Farben jedoch nur schwer erkennen und verwechselt sie miteinander. Mediziner sprechen von Farbfehlsichtigkeit. Eine sehr kleine Gruppe nimmt sogar lediglich Graustufen wahr - dies ist die "echte Farbenblindheit". Das Auge besitzt zwei Arten von Sinneszellen: Die "Stäbchen" sind für das Sehen bei Dunkelheit verantwortlich, die "Zapfen" lassen uns die Farben des Tageslichts erkennen. Es gibt Zapfen für blau, rot und grün. Die Vermischung dieser Farben ergibt eine reiche Palette weiterer Töne. Bei Menschen mit Farbenblindheit funktioniert eine Sorte dieser Zapfen nicht. Meist können sie rot oder grün nicht richtig erkennen. Wirklich Farbenblinde leiden unter einem Ausfall sämtlicher Zapfen. Die Störung wird meist vererbt, kann aber auch die Folge von Augenerkrankungen sein. Bestimmte Farben werden schlecht oder überhaupt nicht erkannt und mit anderen verwechselt. Die "echte" völlige Farbenblindheit geht mit verminderter Scharfsicht, "Augenzittern" und erhöhter Lichtempfindlichkeit einher.

Behandlung

Ob Farbenblindheit vorliegt, wird unter anderem mit bunten Bildtafeln getestet. Spezielle Brillen können Farbschwächen ausgleichen.

Vorbeugen und Selbsthilfe

Da es sich um eine erbliche Störung handelt, kann man Farbenblindheit nicht vorbeugen. Bei Verdacht auf Sehfehler sollte man unbedingt zum Arzt gehen, um im Alltag folgenreiche Irrtümer zu verhindern.

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