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Gesundes Herz, gesunder Kreislauf - Herzstrategien im Zeichen der Wirtschaftskrise

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Experten-Interview

Der WUNDERWEIB-Expertin für Herzstrategien: Hans-Jürgen Richter

Hans-Jürgen Richter ist Arzt und freier Medizinpublizist. Er schreibt über Biofaktoren und andere Gesundheitsthemen. Unter anderem ist er tätig als Autor für diverse Fach- und Publikumsmedien.

Im großen WUNDERWEIB-Interview beantwortet der Experte Fragen zum Thema Herzstrategien im Zeichen der Wirtschaftskrise.

Außerdem erklärt er, warum Stress für das Herz so schädlich sein kann wie Zigarettenrauchen, weshalb Zuversicht so hilfreich ist und welche Strategien im Umgang mit Stress empfehlenswert ist.

Er gibt hilfreiche Tipps für ein gesundes Leben und spricht auch über seine persönliche Herzstrategie.

Jobangst und Wirtschaftskrise werden derzeit als besonders bedrohlich erlebt.

Glauben Sie, dass durch diese Stressfaktoren die Herz-Kreislauf-Erkrankungen zunehmen könnten?

Hans-Jürgen Richter: Der Einfluss entsprechender Verunsicherung und Ängste wurde lange unterschätzt, heute ist er in seiner Bedeutung von der Wissenschaft klar erkannt.

Das Schädigungspotenzial solcher Faktoren auf unser Herz und andere Organe kann Dimensionen erreichen, wie sie zum Beispiel vom Zigarettenrauchen her bekannt sind.

Welche Strategien empfehlen Sie im Umgang mit derartigem Stress?

Hans-Jürgen Richter: Wichtig ist, dass wir an die Sinnhaftigkeit im Leben glauben und uns ein gewisses Urvertrauen bewahren.

Das gilt auch für den Job: Zuversicht ist ein guter, Verunsicherung ein schlechter Ausgangspunkt.

In Ihrem Buch "Gesund durch Stress" geht es darum, dass Belastungen auch positiv sind. Wie ist das möglich?

Hans-Jürgen Richter: Unser Körper funktioniert nicht nach dem Verschleißmodell etwa des Autoreifens, bei dem Beanspruchung gleich Abnutzung ist. Das Gegenteil ist der Fall: Unser Herz zum Beispiel ist auch noch im hohen Alter in der Lage, neue Zellen zu bilden und zu regenerieren.

Wohldosierte Belastungen sind nicht nur ein Lebenselixier für Herz und Kreislauf, sondern auch für unser Gehirn und beispielsweise die Gelenke. Das Buch "Gesund durch Stress" ist ein Plädoyer für ein aktives Leben: Die großen Volkskrankheiten unserer Zeit – von den Arthrosen bis zum mächtig boomenden Typ-2-Diabetes – werden vorwiegend durch ein Zuviel an Schonung aufgrund von zu wenig Bewegung genährt.

Welche Bewegungs- und Ernährungssünden setzen aus Ihrer Sicht Herz und Kreislauf besonders zu?

Hans-Jürgen Richter: Ein Mangel an Bewegung setzt Herz und Kreislauf sicher am meisten zu: Unser Herz ist ein Muskel, der stetig und zielvoll trainiert werden will. Für den wirklich Geübten sind auch extreme Belastungen eher von Nutzen. Vorsicht ist im Umfeld von Infektionen wie etwa Erkältungen bzw. der Grippe geboten.

Zu warnen ist auch vor der "Austrocknung" bei Ausdauerbelastungen mit entsprechenden Verlusten an Mineralstoffen wie dem Magnesium, auf die der Herzmuskel angewiesen ist. Für den Ungeübten ist zum Einstieg weniger oft mehr. Er neigt zur Überforderung, jagt den Puls zu sehr hoch. Ein Belastungs-EKG beim Arzt gibt gute Aufschlüsse darüber, was dem Körper zuzumuten ist.

Was die Ernährung betrifft, sind aus heutiger Sicht die schnell ins Blut gehenden Kohlenhydrate – Paradebeispiel Weißmehlprodukte – ein besonderes Problem. Sie fördern Hungerattacken und Übergewicht.

Kann das Wissen um Risikofaktoren auch negativ sein, sprich zu mehr Stress und Angst führen, wenn es Betroffene einfach nicht schaffen, ihren Lebensstil zu ändern?

Hans-Jürgen Richter: Seine Risikofaktoren sollte man schon kennen, aber auch deren Grenzen beachten. Ein Einhalten bestimmter Normwerte bedeutet noch lange nicht einen gesundheitlich optimalen Lebensstil. Wie das Kaninchen vor der Schlange immer auf diese Risikofaktoren zu starren, kann in der Tat Ängste schüren und mutlos machen.

Wie sehen für Sie "typische" Herzinfarktkandidaten aus?

Hans-Jürgen Richter: Sie reden viel von Stress und haben ihn sich zum Feind statt zum Freund gemacht. Das wird zum Beispiel daran deutlich, dass sie abends nach einem harten Bürotag gleich mit einem Bierchen und Fast Food in den Sessel vor dem Fernseher sinken.

Er oder sie weiß nicht, wie erfrischend jetzt eine körperliche Abreaktion zum Beispiel in Form eines ausgiebigen Spaziergangs durch die Natur sein könnte.

Die Herzverkalkung geht hier aufgrund des körperlich zu passiven Lebensstils schleichend voran, wobei unser "typischer" Herzinfarktkandidat dies in der Regel erst dann spürt, wenn die betroffenen Herzkranzgefäße in ihrem Durchmesser bereits zu 80 Prozent verschlossen sind.

Hat sich Ihrer Erfahrung nach das Ernährungsverhalten der Deutschen zum Besseren gewendet, wenn es um die Vorbeugung von Herzinfarkt und Co. geht?

Hans-Jürgen Richter: Eher das Gegenteil ist der Fall. Was das Übergewicht betrifft, sind wir inzwischen – man glaubt es kaum – Europameister! Zwei Drittel der Bevölkerung hierzulande sind zu dick, was nicht nur am Bewegungsmangel, sondern auch an der Ernährung liegt.

Auch mehr und mehr Jugendliche sind betroffen. Zu den schwerwiegenden Folgen zählen die Herz-Kreislauf-Erkrankungen. So wird sich, Schätzungen von Experten zufolge, die Zahl der Todesfälle aufgrund von Herzinfarkt von derzeit rund 170 .000 pro Jahr in Deutschland bis zum Jahre 2025 verdoppeln.

Halten Sie die Einnahme zusätzlicher Vitalstoffe in unserer Überflussgesellschaft für sinnvoll?

Hans-Jürgen Richter: Der Mangel im Überfluss ist hierzulande ein weit verbreitetes Problem, wie die Gesellschaft für Biofaktoren e. V. mit Verweis auf aktuelle Daten der Nationalen Verzehrsstudie feststellt. Trotz einem Zuviel an Zucker, Fetten und Kalorien deckte diese repräsentative Untersuchung teils erhebliche Lücken in der Bevölkerung auf, was die Versorgung mit Biofaktoren – also mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen – betrifft.

Speziell, was den Mineralstoff Magnesium betrifft, führen zudem bestimmte, häufig bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen verordnete Medikamente – so genannte Diuretika – mitunter zu erheblichen Verlusten durch Ausschwemmung und damit zu einem Mehrbedarf. Hier stößt dann sogar eine noch so gesunde, biofaktorenreiche Ernährung an ihre Grenzen.

Was kann konkret Magnesiumorotat für den Schutz von Herz und Kreislauf leisten?

Hans-Jürgen Richter: Die beiden Bestandteile von Magnesiumorotat – die natürliche, herzstärkende Orotsäure und das herzschützende Magnesium – ergänzen sich in ihrem Wirkspektrum wie Schlüssel und Schloss. Dabei ist der Energiespender Orotsäure zugleich auch ideales Transportmittel und Fixateur für das Magnesium: Der Herzmuskel wird vor Ausschwemmungen und damit vor einer Verarmung an diesem Mineralstoff geschützt.

Magnesiumorotat gibt mehr Schutz und Kraft für das belastete, gefährdete Herz. Gängige Herz-Kreislauf-Therapien werden sinn- und effektvoll ergänzt. Das gilt für alle Menschen mit Herzproblemen, von der durchblutungsbedingten Herzenge über das schwächelnde Herz bis zum Zustand nach einem Herzinfarkt. Das Biofaktoren-Gespann hilft uns dabei, mit dem täglichen Stress besser umzugehen. Zudem wirkt es sich günstig auf den Blutdruck und die Blutfette aus. Der Arterienverkalkung wird, wie Studien zeigen, entgegengewirkt.

Wie sieht Ihre persönliche Herzschutz-Strategie aus?

Hans-Jürgen Richter: Ich habe meine Ernährung vor über einem Jahr auf eine kohlenhydratreduzierte Kost umgestellt. Das bedeutet weniger Backwaren, Kartoffeln oder Nudeln, dafür mehr Obst, Gemüse, Salate und Fisch sowie gesunde Fette aus Nüssen und Ölen. Gleichzeitig habe ich mein Bewegungsprogramm etwa in Form von ausgedehnten Wanderungen konsequent erweitert. Die Veranstaltungen des Internationalen Volkssportverbandes (IVV) haben sich dabei als besonders motivierend erwiesen. Innerhalb von rund einem Jahr habe ich, obwohl ich zum Übergewicht neige, auf schonende Weise bzw. ohne zu hungern rund zehn Kilogramm abgenommen.

Mein Beruf macht mir ausgesprochen Spaß. Stress wirkt auf mich anregend und fördert meine Kreativität. Das war nicht immer so. Als ich vor etlichen Jahren den Stress noch nicht zum Freund hatte, litt ich nach einer Grippe über mehrere Wochen unter unangenehmen Herzrhythmusstörungen. Magnesiumorotat trug dazu bei, diese Krisenzeit schadlos zu überwinden. So habe ich diese Biofaktoren-Verbindung schätzen gelernt, die mir auch heute zur Vorbereitung auf größere Belastungen bzw. zur besseren Regeneration eine große Hilfe ist.

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