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Heiserkeit

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Heiserkeit: Definition, Ursachen und Krankheitsverlauf

Die Ursachen von Heiserkeit sind meist harmlos, aber das Problem kann chronisch werden: Etwa 4 Millionen Menschen in Deutschland leiden dauernd unter Heiserkeit. Wenn man spricht, entstehen die Töne im Kehlkopf. Dort spannen sich zwei 1-Zentimeter lange Muskelbänder (medizinisch: Stimmlippen). Atemluft wird aus der Lunge durch den Kehlkopf gepresst, strömt zwischen den Stimmbändern durch und bringt sie zum Schwingen. Je angespannter sie sind, desto höher ist der Ton. Allerdings sind die dünnen Stimmlippen empfindlich. Heiserkeit entsteht meist durch eine Entzündung im oder am Kehlkopf.

Heiserkeit wird meist durch Infektionen (Viren, Bakterien) der Schleimhaut ausgelöst. Häufigste Ursache für Heiserkeit: Eine Erkältung. Aber auch eine Reizung der Schleimhäute (zum Beispiel durch Rauchen, häufiges lautes Sprechen, Schreien) kann eine Entzündung auslösen. Dann legt sich zäher Schleim auf die Stimmlippen. Sie können auch austrocknen, zum Beispiel, wenn man bei verschnupfter Nase nur durch den Mund atmet. In diesen Fällen können sie nicht mehr frei schwingen. Folge: Raue Töne, die man nur noch mit Mühe herausbringt. Die Gefahr dabei: Das Sprechen ist anstrengend. Die Stimmbänder werden auf Dauer überlastet. Als Folge können sich kleine Knötchen bilden. Und daraus können gutartige Geschwulste (Polypen) oder Wassereinlagerungen (Ödeme) entstehen - spätestens dann ist die Heiserkeit chronisch. In ganz seltenen Fällen von Heiserkeit kann ein Tumor die Ursache sein.

Heiserkeit: Behandlung

Wenn man die Ursache der Heiserkeit nicht kennt, sollte man sofort zum Hals-Nasen-Ohren−Arzt gehen. Ist der Grund für die Heiserkeit bekannt (zum Beispiel Erkältung), gilt: Ist die Heiserkeit nach zwei bis drei Wochen nicht vorbei, sollte man ebenfalls unbedingt zum HNO-Arzt gehen! Er kann mit einem Endoskop den Kehlkopf und die Stimmlippen untersuchen (lokal betäubt, dauert nur wenige Minuten) und dann zum Beispiel Mittel gegen Entzündung, Knötchen oder Polypen verschreiben. Hilft das nicht, können die Knötchen ambulant unter lokaler Betäubung entfernt werden, zum Beispiel per Laser.

Heiserkeit: Vorbeugen und Selbsthilfe

Um Knötchen zu vermeiden, muss die Heiserkeit behandelt werden. Wichtig: Man muss seine Stimme schonen und möglichst wenig sprechen. Achtung: Da Flüstern die Stimmlippen zu stark spannt, sollte man auch dies vermeiden. Außerdem sollte man viel Warmes trinken, weil das die Muskeln und Stimmbänder entkrampft, zum Beispiel täglich zwei Gläser Milch mit Honig oder täglich drei bis vier Tassen Tee aus dieser Mischung (Apotheke):

40 gThymianblätter, 20 g Spitzwegerichkraut, 20 g Süßholzwurzel, 10 g zerstoßene Fenchelfrüchte, 5 g, Malvenblätter, 5 g Schlüsselblumenblüten. 1 EL davon mit 1 Tasse Wasser überbrühen, zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen. Außerdem hilft es, zwei- bis dreimal täglich mit Salzwasser (1 TL Salz auf 1 großes Glas Wasser) oder mit lauwarmem Salbei−Tee zu gurgeln und Pastillen mit Primelwurzel oder Isländisch Moos (zuckerfrei, Apotheke) zu lutschen. Wichtig: Nicht rauchen, verrauchte und stickige Räume meiden und die Raumluft befeuchten, zum Beispiel, indem man nasse Tücher über die Heizung hängt.

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