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Knieprobleme

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Krankheitsbild

Knieprobleme: Definition, Ursachen und Symptome

Schmerzen in den Gelenken sind häufig ein Warnzeichen für eine beginnende Arthrose (Knorpelschwund). Vor allem Knieprobleme sind häufig. Bei jedem Schritt federn die Knie etwa das dreifache Körpergewicht ab. Schon ab dem 30. Lebensjahr beginnt deshalb ein allmählicher Verschleiß, Knieprobleme treten auf: Der elastische Knorpel, der als Stoßdämpfer und Gleitlager die Knochen schützt, nimmt ab. Wenn Knorpel im Knie massiv geschädigt sind, sprechen die Ärzte von einer Gonarthrose (griech. "gony" = Knie).

Knieprobleme: Die Behandlung

Knieprobleme mit akuten Schmerzen: Ist das Knie geschwollen oder überwärmt, hilft Kälte, zum Beispiel mit Quarkwickeln: Magerquark aus dem Kühlschrank mit etwas Olivenöl geschmeidig rühren und finkerdick rund um das Knie auftragen. Wolltuch oder dickes Baumwolltuch drüberlegen und 20 Minuten einwirken lassen. Bei Bedarf mehrmals täglich. Der kühle Quark zieht Hitze und Entzündungsstoffe aus dem Gewebe, Schwellungen und Knieprobleme lassen nach. Sehr gut bei Knieprobleme ist auch ein Kohlwickel: Weißkohlblätter mit einem Nudelholz walken, bis der Saft austritt. Mehrere Blätter um das Knie legen, Baumwolltuch drüberwickeln, mit einer Binde fixieren und mindestens zwei Stunden einwirken lassen. Senfölglykoside aus dem Kohl hemmen Entzündungen, Schwellungen und Schmerzen. In der Apotheke gibt es für Knieprobleme spezielle Kühlmanschetten, die man auch außer Haus tragen kann.

Knieprobleme mit chronischen Schmerzen: Ist das Knie nicht geschwollen und nicht heiß, hilft Wärme meist besser, vor allem bei häufigen Schmerzen. Gut sind Umschläge mit Warmwasser, auch eine Wärmflasche wirkt tief im Gewebe. Bei Knieprobleme ist nachts eine Heizdecke praktisch. Unterstützung bieten entzündungshemmende, schmerzlindernde Iridoidglykoside aus Teufelskralle (Extrakte zum Beispiel als Tabletten, Apotheke). Auch Kaffeoylchinasäuren und Kieselsäure aus Brennnesseln können bei Knieprobleme helfen. Tee (3 Tassen tägl.): 1-2 TL Blätter (Apotheke) mit 150 ml Wasser überbrühen, zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen, abseihen.

Wichtig bei Knieprobleme: Auch dann viel Brennnessel-Tee trinken (2-3 l täglich), denn Brennnessel entwässert. Der Gelenk-Knorpel braucht grundsätzlich viel Flüssigkeit. Wichtig: Wenn die Knieprobleme nach zwei bis drei Tagen nicht verschwinden, zum Orthopäden gehen. Er kann schmerz- und entzündungshemmende Tabletten bei Knieprobleme verschreiben, zum Beispiel nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) oder Cox-2-Hemmer. Als Kurzzeit-Therapie bei Knieprobleme sind zum Beispiel Kortison-Spritzen möglich. Auch Akupunktur kann bei Knieprobleme helfen: Die Nadeltherapie hat in Studien gute Wirkung gezeigt, wird bei mindestens sechs Monate dauernden Arthrose-Schmerzen von der Kasse bezahlt.

Knieprobleme: Vorbeugen und Selbsthilfe

1. Ausdauersport wirkt vorbeugend:

Viel Bewegung schützt den Knorpel und hilft auf Dauer auch gegen Knieprobleme. Denn wenn man die Knie regelmäßig be- und entlastet, kann der Knorpel Stoffwechsel-Abfälle nach außen pressen und Nährstoffe aus der Gelenkflüssigkeit aufsaugen. Ideal sind gleichmäßige Bewegungen mit wenig Gelenkbelastung, besonders Radfahren (einen kleinen Gang wählen und Steigungen vermeiden). Auch Schwimmen schont die Gelenke, beugt Knieprobleme vor; außerdem Aqua-Fitness.

2. Muskeln stärken:

Kräftige Muskeln stabilisieren die Knie, vor allem der große vordere Oberschenkel-Muskel (Quadrizeps). Er hält die Kniescheibe und unterstützt die Sehnen innerhalb des Gelenks. Hier liegt auch der Grund, warum mehr Frauen als Männer Knieprobleme haben: Ihre Muskeln sind schwächer. Deshalb: Täglich die Beinmuskeln trainieren.

3. Entlasten:

Fehlhaltungen, zum Beispiel durch zu hohe Absätze, belasten den Knorpel. Dehalb öfter barfuß gehen. Außer Haus Schuhe mit flachen Absätzen und weichen Sohlen tragen, so können die Füße gut abrollen.

4. Langes Sitzen mit angewinkelten Beinen ist Stress für die Knie:

Der Knorpel nimmt kaum Nährstoffe auf. Darum öfter aufstehen und ein paar Schritte gehen. Bei Knieprobleme die Beine möglichst oft hochlegen.

5. Entsäuern:

Zu viel Süßes, Fleisch, Kaffee und Alkohol können den Körper "sauer" machen: Säuren lagern sich im Knorpel ab, er wird gereizt, kann sich schmerzhaft entzünden. Naturkundler empfehlen Lebensmittel mit vielen sogenannten Basen, die Säuren neutralisieren: Vor allem täglich fünf Portionen Obst und Gemüse, zur Hauptmahlzeit Kartoffeln. So kriegen die Gelenke auch genug Vitalstoffe, die für den Knorpel-Stoffwechsel ganz wichtig sind.

6. Vitamin E (in Keimölen) und Selen (Leinsamen, Nüsse) fangen freie Radikale ab:

Freie Radikale können Entzündungen verursachen und verstärken. Für den Knorpel-Aufbau ist Zink (in Vollkorn, Hülsenfrüchten) nötig.

Bei Gelenkschmerzen spielen immer auch Zelltrümmer und schädliche Eiweißstoffe eine Rolle. Natürliche Enzyme (zum Beispiel aus Ananas und Papaya, "Wobenzym", rezeptfrei, Apotheke) können helfen. Sie machen das Blut dünner, stärken das Immunsystem, aktivieren so die Selbstheilung und Durchblutung. Schwellungen klingen schneller ab, das Gelenk wird beweglicher.

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