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Krankheitsbilder: Blutplättchen-Mangel

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Definition, Ursachen und Krankheitsverlauf

Unter Blutplättchen-Mangel versteht man eine Störung der körperlichen Selbstheilung. Der Körper ist sein eigener Reparaturbetrieb. Bei Verletzungen laufen im Blut sofort eine Reihe von Kettenreaktionen ab, die für den Verschluss der Wunde sorgen. Eine Schlüsselrolle spielen dabei die Blutplättchen. Jeder Mensch besitzt bis über 400.000 pro Mikroliter Blut. Wenn es zu einer Blutung kommt, verändern sie blitzschnell ihre Oberfläche und vergrößern sich. In einem ersten Schritt legen sie sich gegen die Wunde. Gleichzeitig tragen sie zur Bildung von Gerinnungsfaktoren bei. Diese Eiweiße verkleben mit den Plättchen und bilden einen Pfropf, der die Wunde verschließt. Ein Mangel an Blutplättchen kann die Gerinnung beeinträchtigen. Mögliche Ursachen sind Erkrankungen des Rückenmarks (wo die Plättchen gebildet werden), Infektionen, Medikamente, Vitaminmangel, Alkoholismus und eine Vergrößerung der Milz. Auch Fehlsteuerungen des Immunsystems sind oft verantwortlich. Es vernichtet dann körpereigene Blutplättchen. Aber erst wenn ihre Menge auf unter 50.000 pro Mikroliter Blut abgesunken ist, muss mit erhöhter Blutungsgefahr gerechnet werden. Im schlimmsten Fall kommt es zu lebensbedrohlichen Blutverlusten und Hirnblutungen. Anfangs entstehen oft kleine Blutungen in der Haut, die wie Ausschläge aussehen. Verletzungen bluten stärker als normal. Nasen- und Zahnfleischbluten häufen sich und es bilden sich leicht blaue Flecke.

Behandlung

Die Grunderkrankungen müssen gut auskuriert werden. Verschiedene Medikamente unterbinden den Verfall der Blutplättchen.

Vorbeugen und Selbsthilfe

Um Blutplättchen-Mangel vorzubeugen, ist es grundsätzlich wichtig, für ein gut funktionierendes Immunsystem zu sorgen. Daher ist eine ausgewogene Ernährung, die Vitaminmangel verhindert, sehr hilfreich. Auch auf Alkohol sollte verzichtet werden. Wenn Blutplättchen-Mangel vorliegt, sollten Betroffene bis zur Heilung Tätigkeiten mit größerer Verletzungsgefahr meiden.

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