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Krankheitsbilder: Starke Schmerzempfindlichkeit

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Definition, Ursachen und Krankheitsverlauf

Starke Schmerzempfindlichkeit ist eine belastende nervliche Störung. Vor Schmerzen will sich jeder schützen. Manchen Menschen gelingt dies jedoch nur schwer. Denn schon schwache Reize, die von anderen als normal empfunden werden, rufen bei ihnen Beschwerden hervor. Ursache ist häufig eine Schädigung innerhalb des Nervensystems, zum Beispiel durch Verletzungen, Entzündungen, Gifte oder Stoffwechselstörungen. Auch Grundleiden wie Herpes zoster oder Diabetes mellitus können die Schmerzempfindlichkeit stark heraufsetzen. Manchmal reichen schon ein Streicheln mit der Hand über die Haut oder sanfter Druck aus, um Betroffenen Schmerzen zu bereiten. Wärme oder Kälte sind ebenfalls mögliche Ursachen. Es kann sogar passieren, dass kühle Gegenstände unangenehme Hitzeempfindungen auslösen. Bei einer anderen Krankheitsform spüren Patienten Schmerzen weniger schnell als gesunde Menschen. Doch wenn die Symptome eintreten, sind sie besonders heftig und andauernd. Nach Nervenverletzungen wird oft über einen stark brennenden, wie glühenden Schmerz berichtet. Defekte in der Zwischenhirn-Region Thalamus führen zu besonders schweren und hartnäckigen Beschwerden.

Behandlung

Je nach der Diagnose gibt es eine Vielzahl von effektiven Medikamenten und physiotherapeutischen Maßnahmen gegen starke Schmerzempfindlichkeit. Darüber hinaus werden Krankengymnastik und Naturheilverfahren wie Akupunktur oder Muskelrelaxation nach Jacobson empfohlen.

Vorbeugen und Selbsthilfe

Sport, überhaupt jede Art körperlicher Aktivität hilft, um starker Schmerzempfindlichkeit vorzubeugen. Der Austausch mit anderen Betroffenen in einer Selbsthilfegruppe bringt gute Tipps und muntert auf.

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