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Krankheitsbilder: Verstopfung

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Definition, Ursachen und Krankheitsverlauf

Niemand spricht gern darüber. Doch zwölf Prozent der Deutschen haben immer wieder Probleme mit der Verdauung. Zwei Drittel von ihnen sind Frauen. Im Bauch zwickt und rumort es, er fühlt sich aufgebläht und schwer an. Diese Symptome einer Verstopfung (Obstipation) kennen viele. Häufig verschwinden sie wieder von allein. Die klassischen Auslöser für Verdauungsprobleme sind: Bettruhe wegen Krankheit, Ortswechsel, ungewohnte Kost, Stress, Klimawechsel oder Hormone. Wer dauerhaft zur Verstopfung neigt, sollte zuerst seinen Lebensstil überprüfen.

Von chronischer Verstopfung spricht man erst, wenn über mehrere Monate weniger als drei Stuhlentleerungen pro Woche zustande kommen und diese mühsam, schmerzhaft und unvollständig sind. Auf jeden Fall sollte man sofort einen Arzt aufsuchen, wenn Beschwerden wiederholt oder mit einer besonderen Heftigkeit auftreten.

Behandlung

Neben Ballast- und Quellstoffen (etwa Leinsamen) helfen Abführmittel (Laxanzien) aus der Apotheke. Moderne Arzneien wie Laxoberal sind schonend und wirksam. Dabei muss man nicht mit einer Gewöhnung rechnen, wie das früher bei der Einnahme von Abführmitteln der Fall war.

Die Wirkung vieler pflanzlicher Mittel bei Leibschmerzen und Krämpfen ist durch zahlreiche Studien bewiesen. Extrakte von Pfefferminze, Kamille, Schöllkraut, Süßholz, Mariendistel und Kümmel lindern diese Beschwerden. Bei Verdauungsstörungen helfen Tees aus Fenchel und Löwenzahn (Kraut und Wurzel). Und Blähungen können durch Bitterstoff-Tropfen aus Wermut und Enzian verschwinden.

Die weiblichen Hormone blockieren einen Botenstoff (Serotonin), der die Darmtätigkeit anregt. Dadurch arbeitet er langsamer. In solchen Situationen sind Ballaststoffe hilfreich. Aber auch abführende pflanzliche Substanzen, die in Aloe, Faulbaum und Rhabarber stecken, bringen einen trägen Darm im Nu wieder in Schwung.

Zwischen Psyche und Verdauung besteht ein enger Zusammenhang. So reduzieren Stresshormone die Aktivität unseres Verdauungssystems. Dagegen helfen Entspannungsübungen wie Autogenes Training.

Vorbeugen und Selbsthilfe

Bewegung und eine ballaststoffreiche Ernährung können viel bewirken. Man sollte regelmäßige Spaziergänge machen und Treppen nicht aus dem Weg gehen. Spaß und Entspannung bringen Yoga und Pilates. Auch Fahrradfahren oder Schwimmen eignen sich gut zur Vorbeugung vor Verstopfung. Gemüse, Salat und Vollkornprodukte kurbeln eine träge Verdauung an. Die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen und viel trinken! Stuhlgang niemals unterdrücken.

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