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Krankheitsbilder: Wirbelkanalverengung

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Definition, Ursachen und Krankheitsverlauf

Bei einer Wirbelkanalverengung besteht die Gefahr der Einklemmung von Nerven. In der Wirbelsäule, die der Mensch täglich stark belastet, liegen die sensiblen Rückenmarksnerven. Sie verbinden das Gehirn mit allen anderen Körperteilen. So können Befehle an die Gliedmaßen und Organe gesandt und die Sinne benutzt werden. Die Nervenfasern verlaufen in einem Kanal, der von den einzelnen Wirbeln und ihren Bandscheiben gebildet wird. Durch kleine Löcher verlassen sie ihn, um zum Beispiel in Richtung Haut oder Hände zu ziehen. Manche Menschen haben anlagebedingt einen engeren Wirbelkanal als andere. Zu Problemen kommt es meist erst nach langer Abnutzung der Wirbel und ihrer Bänder.

Die Folge kann ein schmerzhafter Druck auf die Nerven sein. In schweren Fällen treten sogar Lähmungserscheinungen auf. Nicht jede Wirbelkanalverengung verursacht aber Beschwerden. Meist sind die Regionen des Rückens betroffen, die am stärksten beansprucht werden: Hals- und Lendenwirbelsäule. Oft treten Schmerzen beim Gehen und Stehen auf, weshalb Ärzte auch von einer "Rückenschaufensterkrankheit" sprechen. Betroffene müssen bereits nach kurzen Gehstrecken pausieren. Beim Radfahren oder Sitzen spüren sie hingegen nichts, weil diese Haltungen den Druck vom Rückenmark nehmen. Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Lähmungen müssen sofort untersucht werden.

Behandlung

Krankengymnastik, Massagen und andere physiotherapeutische Anwendungen reichen oft zur Behandlung einer Wirbelkanalverengung. Falls nicht, hilft eine Operation durch einen Spezialisten.

Vorbeugen und Selbsthilfe

Um einer Wirbelkanalverengung vorzubeuen, ist es wichtig, den Körper vielseitig zu bewegen, ohne den Rücken zu überlasten. Auch eine gerade Körperhaltung ist sehr wichtig. Je früher man sich diese aneignet - bestenfalls bereits im Kindesalter -, desto effektiver ist die Vorbeugung. Am besten in einer Rückenschule die richtige Körperhaltung erlernen. Schwimmen stärkt den Rücken, ohne ihn zu belasten.

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