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Kurkuma: Welche Heilwirkung hat die Gelbwurz?

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Lecker und gesund

Kurkuma, einem fernöstlichen Ingwergewächs, werden zahlreiche Heilwirkungen nachgesagt. Während die auch Gelbwurz genannte Pflanze in der ayurvedischen Medizin schon lange als Heilmittel eingesetzt wird, ist sie hierzulande vor allem als Gewürz bekannt, denn: Kurkuma ist Hauptbestandteil von Currypulver.

Kurkuma soll Demenz vorbeugen

Erste wissenschaftliche Ergebnisse lassen vermuten, dass die Gelbwurz vor verschiedenen Krankheiten schützen kann. So untersuchen Wissenschaftler beispielsweise, ob die Wirkstoffe der Kurkuma Alzheimer vorbeugen, da der enthaltende ockergelbe Farb- und Pflanzenstoff Curcumin im Gehirn die Ablagerung von bestimmten Eiweißkomplexen unterbindet.

Diese sind möglicherweise an der Entstehung von Demenz beteiligt. In der ayurvedischen Medizin wird Kurkuma hingegen eingesetzt, um beispielsweise dem Körper Energie zu spenden und ihn von schlechten Substanzen zu reinigen.

Gelbwurz hilft bei Verdauungsproblemen

Kurkuma wirkt verdauungsfördernd, da ihre Inhaltsstoffe die Leber dazu anregen, mehr Gallensäure auszuschütten, die wiederum Nahrungsfette bindet und sie somit verdaulich macht. Somit können Blähungen und Völlegefühl gelindert werden. Bei solchen leichten Beschwerden im Magen-Darm-Trakt wird die Gelbwurz tatsächlich bereits medizinisch eingesetzt, während bei schweren Beschwerden und Krankheiten die Heilwirkung noch in entsprechenden Studien nachgewiesen werden muss. Dies gilt auch für einen potenziellen positiven Effekt bei chronisch-entzündlichen Darmkrankheiten.

Weitere Heilwirkungen von Kurkuma

Kurkuma steht weiterhin im Verdacht, den Abbau von Botenstoffen wie etwa Dopamin und Serotonin – die auch als Glücksbotenstoffe bekannt sind – zu verringern. Gelbwurz soll außerdem das Immunsystem stärken und einen wachstumshemmenden Effekt auf Krebsmetastasen haben. Allerdings sind auch diese Annahmen noch nicht wissenschaftlich belegt. Dahingegen wurde Gelbwurz im Reagenzglas bereits eine antientzündliche Wirkung nachgewiesen, sodass vermutet wird, dass Kurkuma beim Heilungsprozess von Arthrose und Nebenhöhlenentzündungen fördernd wirkt.

Gelbwurz einnehmen

Wollen Sie Kurkuma für therapeutische Zwecke einsetzen, wie etwa bei leichten Verdauungsproblemen, wird empfohlen, täglich einen halben Teelöffel des Gewürzes zu sich zu nehmen. So können Sie ihn im Rahmen der täglichen Ernährung verschiedenen Speisen beimengen. Wichtig ist, dass Sie mindestens einen Teelöfel Öl zum Pulver hinzugeben, da der Pflanzenstoff Curcumin schlecht wasserlöslich ist und in Verbindung mit Fett besser aufgenommen werden kann.

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