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Legasthenie

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Legasthenie: Definition, Ursachen und Symptome

Bei Legasthenie handelt es sich um eine teils genetisch bedingte Schreib- und Leseschwäche. Nobelpreisträger Albert Einstein soll sie gehabt haben, US-Schauspieler Harrison Ford und auch Edison, der Erfinder der Glühbirne: Etwa fünf Prozent der Menschen leiden in ihrer Kindheit unter der Schreib- und Leseschwäche Legasthenie. Wie die Beispiele zeigen, hat sie nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun. Legasthenikern fällt es schwer, Worte richtig zu schreiben und flüssig zu lesen. Auch die mündliche Wiedergabe und Zusammenfassung von Inhalten kann ihnen Probleme bereiten.

Ansonsten verfügen sie über normale oder sogar überdurchschnittliche Begabungen. Die Veranlagung für Legasthenie kann in der Familie vererbt werden, was aber nicht bedeutet, dass sie dann auch mit Sicherheit ausbricht. Häufig werden Buchstaben wie etwa B und D miteinander vertauscht. Auch werden manche fälschlich hinzugefügt, andere weggelassen. Es macht Mühe, gehörte Laute in schriftliche umzusetzen und die Handschrift ist oft unleserlich. Hinweise auf Legasthenie können bereits im Vorschulalter aufreten, so wenn das Sprechenlernen schwerfällt. So genannte Sakkaden können eine mögliche Ursache für Legasthenie sein. Darunter versteht man eine gestörte Steuerung der Blickbewegungen beim Lesen.

Legasthenie: Behandlung

Wichtig ist eine körperliche Untersuchung, da die Störung organisch bedingt sein kann - zum Beispiel ist es möglich, dass sie auf einem Hörfehler beruht. Mit gezielter Förderung lässt sich die Schreib- und Leseschwäche gut in den Begriff bekommen. Je früher die Kinder an bestimmten Lernprogrammen teilnehmen, desto leichter stellen sich Erfolge ein. Legastheniker haben Anspruch auf Erleichterungen im Schulunterricht. So bekommen sie mehr Zeit für das Abfassen von schriftlichen Arbeiten oder Benotungen, die ihre Schwäche berücksichtigen.

Legasthenie: Vorbeugen und Selbsthilfe

Da Legasthenie teilweise genetisch bedingt ist und es sich um eine sehr komplexe Störung handelt, kann man ihr nicht vorbeugen. Doch durch das frühzeitige Erkennen können Legastheniker sehr gut gefördert werden. Es gibt spezielle Trainingsprogramme, die positive Effekte auf das Lesen und Rechtschreiben haben.Zudem lassen sich viele Probleme, die im Zusammenhang mit der Legasthenie auftreten, durch Kontakte mit anderen betroffenen Familien in Selbsthilfegruppen besser lösen. Auch psychologischer Rat ist wertvoll.

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