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Manie

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Manie: Definition, Ursachen und Symptome

Unter einer Manie versteht man krankhafte Gefühlsextreme. Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt - wer erlebte nicht schon, wie auf Euphorie ein jäher Absturz folgt? Doch manische Menschen sind über Wochen und Monate Opfer von extremen Gefühlen. Erst sehen sie die Welt durch eine rosarote Brille und finden sich enorm begehrenswert. Nicht selten verhält sich ein vorher scheuer Mensch dann wie ein Macho. Jeder Traum scheint wahr werden zu können - mit ihrer rastlosen Energie schaffen es manche Erkrankten, ohne Geld Villen zu erwerben. Dann wieder folgt der Katzenjammer, etwa mit Mahnschreiben und Gerichtsklagen. Auch die Neigung zu wahllosen Sexualkontakten bringt persönliche und gesundheitliche Risiken mit sich. Die meisten Patienten sind zusätzlich depressiv: Einer Phase der Hochstimmung schließen sich Trübsinn und Verzweiflung an. Einerseits erleben Betroffene anhaltende Euphorie. Manchmal überwiegen aber gegenteilige Extreme wie Gereiztheit oder Missmut. Das Erholungsbedürfnis ist gering. Oft reichen drei Stunden Schlaf oder es werden Nächte durchgemacht. Die Betroffenen überschätzen ihre Fähigkeiten, handeln ohne Rücksicht auf Konsequenzen. Sie haben starke Gedankensprünge, sind extrem redselig, leicht abzulenken.

Manie: Behandlung

Da die Ursache für eine Manie in einer Störung biochemischer Vorgänge im Gehirn liegt, können Medikamente die Symptome dämpfen. Auch Psychotherapien können helfen, allerdimgs nur, wenn Betroffene sich helfen lassen möchten.

Manie: Vorbeugen und Selbsthilfe

Um einer Manie vorzubeugen, sind eine geregelte Lebensweise, wenig Aufregung und ausreichend Schlaf sehr wichtig. Wenn man unter Manien leidet und sich eine akute Phase ankündigt, sollte man sofort zum Arzt gehen. Psychotherapien wirken ebenfalls vorbeugend.

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