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Mittelohrentzündung (Otitis media)

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Krankheitsbild

Definition, Ursachen und Krankheitsverlauf von einer Mittelohrentzündung

Symptome für eine Mittelohrentzündung (medizinisch: Otitis media) sind plötzlich einsetzende, heftig-stechende Ohrenschmerzen, die oft von Fieber, Hörminderung und Kopfschmerzen begleitet werden können. In 80 Prozent der Fälle hat eine Mittelohrentzündung einen Virus-Infekt der Schleimhäute und der oberen Luftwege als Auslöser und ist somit eine Folgeerkrankung von Schnupfen oder Grippe.

Auslöser für die anderen 20 Prozent der Fälle sind Bakterien, die über die Ohrtrompete, dem Verbindungsgang zwischen dem Nasen-Rachen-Raum und der Paukenhöhle im Mittelohr, aufsteigen und eine Mittelohrentzündung verursachen. Es bildet sich eitriges Sekret, das über die vom Schnupfen verstopfte Ohrtrompete nicht ablaufen kann und von innen gegen das Trommelfell drückt. Es kommt zu den oben genannten Symptomen.

Behandlung

Eine akute Mittelohrentzündung muss unbedingt ärztlich behandelt werden, damit sie ohne schwere Folgen abheilen kann. Hilfreich wirken abschwellende Nasen-Sprays oder Nasen-Tropfen schmerzstillende Tabletten, die der Arzt verschreibt. Gegen die Schmerzen haben sich ebenfalls Zwiebelauflagen bewährt. Dazu eine Zwiebel fein hacken, fünf Minuten in etwas Wasser dünsten, in eine Kompresse hüllen und in Seitenlage auf das schmerzende Ohr legen. Zusätzlich helfen schleimlösende Mittel, wie zum Beispiel Gelomyrtol forte (Apotheke). Antibiotika sollten nur eingesetzt werden, wenn die Mittelohrentzündung nachweislich durch Bakterien ausgelöst wird.

Vorbeugen und Selbsthilfe

Es ist kaum möglich, einer akuten Mittelohrentzündung vorzubeugen, da sie hauptsächlich durch Virus-Infekte verursacht wird. Um das Risiko zu minimieren, ist es wichtig, das Immunsystem zu unterstützen. Dafür sollte man sich vitaminreich und ausgewogen ernähren und ausreichend trinken.

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