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Mundtrockenheit

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Krankheitsbild

Definition, Ursachen und Krankheitsverlauf von Mundtrockenheit

Mundtrockenheit tritt relativ oft auf. Experten schätzen, dass rund 20 Prozent aller Deutschen darunter leiden. Wenn einem buchstäblich die Spucke wegbleibt, kann das unangenehme Folgen haben. Denn Mundtrockenheit durch zu wenig Speichel ist eine der Ursachen dafür, dass sich vermehrt Zahnbelag bilden kann. Und das begünstigt Zahnfleischentzündungen und Karies. Aber nicht nur die Zahngesundheit ist gefährdet - Schluckbeschwerden, Geschmacksstörungen und schlechter Atem können weitere Folgen von Mundtrockenheit sein. Ein gesunder Mensch produziert täglich zwischen 1 und 1,5 Liter Speichel. Seine wichtigsten Schutzfunktionen: Er hemmt die Ansiedlung von Bakterien an Zähnen und Zahnfleisch, neutralisiert Säuren, die sonst die Zahnsubstanz angreifen würden und festigt durch seinen Kalzium- und Phosphatgehalt den Zahnschmelz. Die Ursachen sind vielfältig: Mundtrockenheit kann Begleiterscheinung von bestimmten Krankheiten, wie zum Beispiel Diabetes oder Arthritis sein. Oft sind es Medikamente wie blutdrucksenkende Mittel, Schmerztabletten, Antibiotika oder Psychopharmaka, die als Nebenwirkung eine Verringerung des Speichelflusses haben. Hier kann der Hausarzt entscheiden, ob der Wechsel zu einem anderen Mittel möglich ist. Betroffen sind aber auch Raucher und ältere Menschen. Bei ihnen ist die Diagnose meist einfach: Sie nehmen zu wenig Flüssigkeit auf.

Behandlung

An erster Stelle ist es bei Mundtrockenheit wichtig, ausreichend zu trinken, also 1,5 bis 2 Liter am Tag. Vorsicht bei Kaffee: Bei manchen fördert er die Mundtrockenheit. Gut für den Speichelfluss ist kräftiges Kauen. Eine "kauaktive" Nahrung ist also besser für die Zähne als weiche Kost. Auch zuckerfreie Kaugummis oder zuckerfreie Bonbons stimulieren die Speichelproduktion. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, können rezeptfreie Mundsprays aus der Apotheke (zum Beispiel "Saseem") helfen. In schweren Fällen von Mundtrockenheit kann der Arzt Tabletten mit dem Wirkstoff Pilocarpin verschreiben.

Vorbeugen und Selbsthilfe

Man sollte vorbeugend gegen Mundtrockenheit mindestens 1,5 bis 2 Liter pro Tag trinken - damit tut man zusätzlich noch etwas Gutes für seine allgemeine Gesundheit. Kaffee oder schwarzer Tee können Mundtrockenheit fördern. Deswegen sollte man diese Getränke meiden, wenn man zu Mundtrockenheit neigt. Vermieden werden sollte auch zu weiche Nahrung. Besser sind Speisen, die gut gekaut werden müssen. Das regt den Speichelfluss an. Außerdem kann man Mundtrockenheit durch das Kauen von zuckerfreien Kaugummis oder von zuckerfreien Bonbons vorbeugen, da diese die Speichelproduktiopn ebenfalls ankurbeln.

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