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Muskelschmerzen: Definition, Ursachen und Symptome

Die Liste der Ursachen für Muskelschmerzen ist lang: einseitige Belastung, Fehlhaltung, körperliche Überanstrengung, Stress oder Kummer erhöhen den Muskeltonus. Wird die Verspannung der Muskelschmerzen nicht wieder abgebaut, reagiert der Körper mit Schmerzen. Besonders gefährdete Stellen sind der Nacken und der Lendenwirbelbereich. Der Nacken einmal deshalb, weil wir die meiste Zeit sitzend im Büro verbringen und vor lauter Konzentration die Schultern verkrampfen. Zum anderen, weil wir im Laufe des Lebens unsere Augen- und Kopfbewegung verändern. Nach neuesten Erkenntnissen eines Weimarer Forschungsteams besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Nackenschmerzen und Kopf- und Augenbewegung. Dieser Steuermechanismus wird im Englischen als Head-Eye-Mover (übersetzt: Kopf-Augen-Beweger) bezeichnet. Als Kind sind alle Menschen Head-Mover, weil sie den Kopf aktiv in die Richtung drehen, in die sie blicken. Später mutieren viele zum Eye-Mover. Sie bewegen den Kopf weniger, die Augen aber immer mehr. Dennoch sendet der Körper weiter Signale an die Nackenmuskulatur. Dadurch baut sich mit der Zeit eine schmerzhafte Spannung auf. Im Lendenwirbelbereich führt eine längere Ruhigstellung, zum Beispiel durch Sitzen, zu einer erhöhten Muskelanspannung, die zu einer Reizung der Nerven und damit zu Schmerzen führt.

Muskelschmerzen: Behandlung

In erster Linie sollte man sich bei akuten Muskelschmerzen schonen. Sofort-Hilfe: Kälte, zum Beispiel mit Quarkwickeln: Magerquark aus dem Kühlschrank mit etwas Olivenöl geschmeidig rühren und finkerdick auf die schmerzende Stelle auftragen. Wolltuch oder dickes Baumwolltuch drüberlegen und 20 Minuten einwirken lassen. Bei Bedarf mehrmals täglich. Auch hilfreich: Man wickelt einen Eisbeutel in ein Tuch und legt ihn auf die schmerzende Stelle. Wichtig: Den Eisbeutel niemals direkt auf die Haut legen! Bei chronischen Schmerzen hilft Wärme meist besser, vor allem bei häufigen Schmerzen.

Besonders lindernd wirkt ein warmes Bad, am besten mit Kräuterzusätzen, allerdings sollte das Bad 15 Minuten nicht überschreiten. Das Wasser sollte in etwa der Körpertemperatur entsprechen, bloß nicht zu heiß. Auch Saunagänge lindern Muskelschmerzen. Gut sind auch Umschläge mit Warmwasser, auch eine Wärmflasche wirkt tief im Gewebe. Nachts ist eine Heizdecke praktisch. Unterstützung bieten entzündungshemmende, schmerzlindernde Iridoidglykoside aus Teufelskralle (Extrakte zum Beispiel als Tabletten, Apotheke). Auch Kaffeoylchinasäuren und Kieselsäure aus Brennnesseln können helfen.

Muskelschmerzen: Vorbeugen und Selbsthilfe

7 Tipps zur Vorbeugung von Muskelschmerzen:

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