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Nagelpilz

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Krankheitsbild

Definition, Ursachen und Symptome von Nagelpilz

Etwa 10 Millionen Deutsche haben Nagelpilz. Besonders in der kalten Jahreszeit kann man sich leicht mit Nagelpilz anstecken. Alle Nagelpilz-Arten bilden Sporen. Diese mikroskopisch kleinen Samen können monatelang in Textilien (zum Beispiel Teppichboden, Socken), Schuhen und Stiefeln überleben. Nagelpilz-Sporen können bei Kontakt in die Haut eindringen. Zum Auskeimen brauchen sie Feuchtigkeit und Wärme. Vor allem im Winter sind die Bedingungen für Nagelpilz ideal, besonders in wasserdichten Schuhen oder Stiefeln. Denn die sind kaum oder nicht atmungsaktiv. Die Hautfeuchtigkeit schafft zusammen mit der Körperwärme ein Mikroklima, in dem Nagelpilz sich gut entwickeln und eine hartnäckige Nagelpilz-Infektion (medizinisch: Onychomykose) auslösen können.

Anzeichen: Zuerst verliert der mit Nagelpilz befallene Nagel seinen Glanz. Dann verfärbt er sich meist vom vorderen Rand (häufigste Infektionsstelle) her. Je nach Nagelpilz-Art sind die Flecken weiß, gelblich, grau, graubraun oder schwarz. Der Nagel verdickt sich, kann später brüchig werden, sich vom Nagelbett ablösen. Weil der Körper versucht, den Nagelpilz durch eine Entzündung abzutöten, kommt es häufig zu Rötungen, Schwellungen und Juckreiz am Zeh, etwa die Hälfte der Betroffenen spüren auch Schmerzen. Ist die Nagelpilz-Entzündung offen, können Bakterien (Streptokokken) sie verschlimmern.

Behandlung von Nagelpilz

Nagelpilz muss sofort behandelt werden. Am besten sollte man damit zum Hautarzt gehen. Er kann verschiedene Mittel zur Behandlung von Nagelpilz verschreiben. Häufig müssen die Pilz-Stellen mit einer speziellen Salbe (zum Beispiel mit Harnstoff) aufgelöst werden. Oder sie werden abgefeilt. Dann kann ein spezieller Lack mit einem pilzabtötenden Stoff (Antimykotikum) besser wirken. Bei starkem Nagelpilz-Befall (zum Beispiel drei Zehennägel oder mehr) kann auch eine so genannte systemische Therapie nötig sein: Man nimmt zusätzlich Tabletten mit einem Antimykotikum. Die Behandlung dauert meist drei bis sechs Monate. Zur Unterstützung kann man infizierte Nägel morgens und abends mit Essig betupfen (nicht auf die Haut).

Vorbeugen und Selbsthilfe von Nagelpilz

Um Nagelpilz vorzubeugen, sollte man in Bädern und Saunen grundsätzlich Badelatschen, in Hotelzimmern Hausschuhe tragen. Zehen und Zehenzwischenräume immer gründlich abtrocknen und atmungsaktive Winterschuhe tragen, die nicht zu eng sein dürfen. Wollsocken nehmen viel Feuchtigkeit auf und sollten täglich gewechselt werden. Außerdem ist es hilfreich, seine Füße mit Fußpuder trocken zu halten. Bei der normalen Nagelpflege ist es wichtig, Haut-Verletzungen zu vermeiden, denn durch sie können Nagelpilz-Sporen leicht eindringen. Da man Nagelpilz-Infektionen über die Strümpfe immer wieder kriegen kann, sollte man Socken mit Antipilz-Waschmittel (gibt es in Drogerien und Apotheken, zum Beispiel für 30 Grad) waschen, da dies die Nagelpilz-Sporen abtötet.

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