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Laura

Neues aus der Allergie-Forschung

Laura,

Weil so viele Menschen von Allergien betroffen sind, forscht die Wissenschaft unter Hochdruck. Denn je mehr wir über unsere lästigen Allergien wissen, desto größer sind die Chancen, ihnen Lebewohl zu sagen.

Hätten Sie gedacht, dass Sie selbst einer der größten Pollenträger sind? Schuld sind unsere Haare. An ihnen haften jede Menge Pollen, die wir dann unbemerkt ins Haus schleppen. Deshalb raten Experten dringend, in der Pollenzeit abends die Haare zu waschen. Was man jetzt entdeckt hat: Auch das Fell von Hunden und Katzen ist ein großer Pollenfänger.

Eigentlich wird Eltern geraten, Kinder fern von der allergenen Knabberei zu halten. Doch eine britische Studie stellt das jetzt in Frage: Sie legt den Schluss nahe, dass eine möglichst frühe Gewöhnung das Risiko einer Erdnussallergie sogar senken kann. Solange die Wissenschaft darüber aber noch diskutiert, lieber keine Experimente machen.

Züricher Wissenschaftler haben eine neue Behandlungsmethode getestet. Wie bei der klassischen Hyposensibilisierung wurden allergieauslösende Substanzen gespritzt. Jedoch nicht in die Haut, sondern in die Lymphknoten. Klingt heftig, soll aber nicht weh tun. Nach zwei Monaten mit acht Spritzen ist die Behandlung abgeschlossen.

Kinder, die unter Allergien leiden, schneiden in der Schule häufig schlechter ab als allergiefreie Mitschüler. Das Lernver mögen wird laut britischer Untersuchungen während der Pollenflugzeit um 30 Prozent vermindert. Auch bei Erwachsenen schlägt Heuschnupfen mit Schlafstörungen, Konzentrationsmangel und Ausfalltagen im Job zu Buche.

Eine Sensation für alle Heuschnupfen-Geplagten: Forscher haben entdeckt, dass Pollen auch über die Haut in den Körper gelangen. Um die Allergenbelastung zu senken, ist es daher wichtig, Körper und Gesicht einzucremen. Am besten morgens und abends. Bei bestimmten Cremes und Lotionen ist der allergensenkende Effekt nun auch nachgewiesen.

Pflanzen sind Frühaufsteher. Die höchste Pollenkonzentration wird von den Mess-Stationen in der Regel zwischen vier und sechs Uhr morgens verzeichnet. Deshalb sollten Sie die Fenster eher nachmittags oder abends aufmachen. Allerdings: In größeren Städten ist auch abends noch recht viel Blütenstaub unterwegs.

In einer US-Untersuchung wurde festgestellt, dass unter 300 Befragten 34 Prozent sowohl unter Heuschnupfen als auch unter Migräne litten. Das ist eine hohe Übereinstimmung, die Experten hellhörig macht. Die Forscher überlegen nun, ob der bei Allergikern freigesetzte Entzündungsstoff Histamin vielleicht Migräne auslösen kann.

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